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Löwenzahnhonig

Löwenzahn, für auf´s Brot, in den Nachtisch, in den Kuchen, in Tee.
Lecker, vielfältig, frei von Zusatzstoffen!
Eigentlich wollte ich über etwas ganz anderes berichten, aber damit ein Nachmachen noch möglich ist, bevor der ganze Löwenzahn verblüht ist, kommt das heut erst an die Reihe.

Vorab: ja, ich weiß, dass es kein echter Honig ist. Es ist ein Sirup, oder eine Art Gelee. Damit aber jeder weiß, was es in etwa sein soll, nenne ich es im Titel Honig. Denn es hat die Konsistenz, und den Geschmack, nur eben ohne Bienen.

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Für diesen leckeren „Honig“ braucht es nur wenige Zutaten und ein bischen Zeit. Ich habe kein genaues Rezept, daher habe ich lediglich die für diesen Bericht gebrauchten Mengen notiert:

ca. 450g Löwenzahnköpfe
2,5 Liter Wasser
2,5 kg Zucker, ich verwende Rohrohrzucker.
Bei Verwendung von gebleichtem raffinierten Zucker wird der Sirup heller, über den Geschmack kann ich da allerdings nichts sagen.

Die gesammelten Blütenköpfe habe ich gründlich gewaschen, mit dem Wasser im Topf aufgekocht, und wieder abkühlen lasssen. Das Ganze dann über Nacht ziehen lassen. Am Tag darauf werden die Blüten erst durch ein Sieb und dann durch ein Küchentuch abgesiebt. Den Sud habe ich dann mit dem Zucker gekocht. Er muss dabei Flüssigkeit verlieren, dass er eindickt. Im heissen Zustand ist es erst noch flüssig, daher zwischendurch eine Gelierprobe machen. Dazu ein wenig auf einen kalten Porzellanteller geben. Wenn diese Masse abgekühlt bei Zimmertemperatur die gewünschte Konsistenz hat, kann es in Gläser abgefüllt werden.

Dieses Mal gibt es versuchsweise auch bewegte Bilder!

Löwenzahnblüten aufkochen

Die Gläser müssen sehr sauber sein! Ich sterilisiere sie
15 Minuten bei 110° im Backofen, nachdem ich sie mit Wasser ausgespült habe. Die Deckel ebenso mit in den Backofen legen.

Nachdem alles in die Gläser gefüllt ist, schließe ich zügig die Gläser mit den noch warmen Deckeln. Bitte Backofenhandschuhe anziehen! Der Sirup ist heiß!
Beim Abkühlen knacken die Deckel, dann sind sie durch das entstandene „Vakuum“ Luftdicht geschlossen, und halten sich etwa ein Jahr. Bis zur nächsten Löwenzahnblüte, falls genug Gläser produziert wurden. Bei den angegebenen Mengen habe ich zehn Gläser füllen können.

Weiter geht es im Mai gleich mit den schönen frischen hellgrünen Tannenspitzen. Gleiches Prinzip, und auch sehr lecker! Bericht folgt! Bis dahin viel Spass beim Löwenzahn pflücken sagt Eure

Veggie

Bärlauchsalz

Frühling! Bärlauch! Es beginnt……

Der Frühling ist da! Langsam traut sich alles Grün hervor, und allen voran spriesst der Bärlauch hinter unserem Gewächshaus. Zeit, daraus leckere Sachen herzustellen!

Frisch gesammelter Bärlauch

Achtung!
Bitte nicht wild sammeln gehen, und auch nur bei großer Gewissheit pflücken! Es droht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen! Ich werde hier keine Tips und Hinweise veröffentlichen, wie die beiden zu unterscheiden sind! Bitte macht Euch kundig, oder kauft den Bärlauch beim Gemüsehändler, oder zieht selber Bärlauch im Garten (nicht in der Nähe von schon bestehenden Maiglöckchen!) aus geeignetem, überall erhältlichem Saatgut.
Die von mir genannten Rezepte sind sicher, solange Bärlauch verwendet wird! Ich hafte nicht für Schäden durch den Verzehr selbst gesammelter Pflanzen und Teilen von Pflanzen.

OK, jetzt wo es sicher ist, dass es wirklich Bärlauch ist, den wir verwenden wollen, kann es los gehen.

Für das Bärlauchsalz braucht es
200g Bärlauch
1kg Salz
3-4 EL Zitronensaft

Die Blätter werden gewaschen und ausgeschüttelt.
Zusammen mit einem Teil vom Salz und dem Zitronensaft (wie immer: SAFT! Nicht das billige Konzentrat in den kleinen gelben Plastikfläschchen!) wird alles im Omniblend oder mit dem Pürierstab sehr gründlich püriert.
Wenn ein Pürierstab verwendet wird, ist es hilfreich, die Blätter vorher klein zu schneiden.
In das entstandene Püree wird das restliche Salz eingerührt.
Jetzt muss es nur noch getrocknet werden. Ich hatte es mehrere Stunden bei 40° im Backofen, mit leicht geöffneter Tür. Wer Platz, Zeit und Möglichkeit hat, kann es auch an der Luft trocknen lassen.
Ich habe das getrocknete Bärlauchsalz noch einmal kurz im Personal Blender (Alternativ Kaffeemühle) angemahlen, weil sich ein paar größere Klumpen gebildet hatten

Das fertige Bärlauchsalz einfach in luftdicht verschließbare Behälter füllen, dort ist es ziemlich lange haltbar aufgrund des hohen Salzgehaltes.
Ein Glas habe ich in ein kleines WECK Glas eingekocht, das bekommt unser Nachbar, immerhin habe ich den Bärlauch hinter dem Gewächshaus im „Grenzgebiet“ geplündert.

Nun ja, nach dem Bärlauchsalz ist vor dem Bärlauch- Irgendwas. Es steht noch ausreichend im Garten, mit dem Salz bin ich noch lange nicht am Ende.
Ihr werdet weiteres erfahren, es laufen schon Verhandlungen mit dem „Ausland“

Bis dahin eine schöne Zeit und einen sonnigen Frühling wünscht Eure

Veggie

Nudelauflauf

Leckere Resteverwertung!

Heute musste es zum Mittag schnell gehen, da habe ich fix einen Nudelauflauf zusammengestellt.
Gestern auf der Arbeit hatte ich mir Nudeln mit Tomatensauce gekocht, natürlich mal wieder hoffnungslos zu viel. Diese habe ich dann ergänzt mit Erbsen, Möhren, Champignons, Tofuwürfel.
Ich habe alles im Topf erwärmt, gewürzt, und mit Püree aus getrockneten Tomaten und Hafersahne abgeschmeckt.

Für oben drauf statt Käse habe ich wieder die Mehlschwitze zum Überbacken genommen. Ein Rezept dafür findet ihr unter Kartoffel-Spinat-Auflauf.
Für den Rest gibt es kein Rezept, ich kann da nur die Zutaten aufzählen. Da habe ich wieder nach Laune und Gefühl gekocht.

Der Auflauf kommt in den Backofen, auch nach eigenem Belieben, bis er den gewünschten Bräunungsgrad hat. Unser war 25 Minuten bei 200° drin. Eindeutig noch zu hell, aber wir hatten heute leider nicht so viel Zeit. Der ganze Auflauf ist ja eigentlich schon gar, es geht wirklich nur noch um das bräunen der Decke. Vielleicht beschleunigt das auch die Grillfunktion vom Ofen. Versuch macht klug.

Das besondere am Auflauf heute war, dass er fein abgechmeckt war mit selbstgemachtem Bärlauchsalz. Dazu in Kürze mehr.

Bis dahin, viel Spaß beim Nachkochen
sagt Eure

Veggie

Kartoffelcurry

Das Wetter wird besser – wir kochen draussen!

Veganer Eintopf aus dem FT12.
Moment mal – WAS ist ein FT12?
Der FT, also Feuertopf ist unsere neueste Anschaffung, und auf dem besten Weg, ein Hobby zu werden. Wir haben uns dabei für einen Petromax entschieden. Die Bezeichnung FT12 ist die Größenbezeichnung. Erste Versuche gab es mit dem FT6, einem kleineren Bruder des „großen“ Kochtopfes. Der Topf kann auf einer Feuerstelle mit Briketts genutzt werden, oder auch an einem Dreibein über offenem Feuer. Die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich, sogar backen kann man darin. Wir wollten für den Anfang einen Eintopf ausprobieren.


Kartoffelcurry – Originalrezept für 2 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 600g Kartoffeln festkochend
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 2 Möhren
  • 1 rote, grüne oder gelbe Paprika
  • 150g Zuckererbsenschoten
  • 2 TL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 2 TL gelbe Currypaste
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 EL Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:
Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Öl anschwitzen, Currypaste hinzugeben und auflösen. (Unser grandios miserabel eingerichteter örtlicher Supermarkt hatte keine Currypaste, da habe ich Currypulver nehmen müssen) Kartoffeln, Möhren, Ingwer, Paprika und Knoblauch in gewünschter Größe zerkleinert hinzugeben und kurz mitgaren. Mit Brühe ablöschen. 30 min mit Deckel köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind. Zum Ende hin Kokosmilch hinzugeben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Für größere Portionen einfach das Rezept hochrechnen.

Ich wollte dieses Rezept unbedingt für meinen Geburtstag zubereiten. Hochgerechnet auf 20 Personen war unser FT12 hoffnungslos überfüllt, ich habe das Curry einfach ohne Paprika zubereitet. Auch mit bestem Willen und viel Geschick hätten die nicht mehr mit hinein gepasst. Dabei fiel dann auf, dass das Rezept sehr großzügig berechnet ist, und auch ohne die Paprika ausreichend gewesen ist. Der beste Mann von allen hatte dazu im kleineren FT6 mehrere Brote gebacken, die hervorragend dazu gepasst haben. Rezept dazu folgt noch.

Dieses Rezept habe ich gefunden in der Facebook Gruppe
„Dutch oven Junkies“. Dort gibt es eine Vielzahl Rezepte, und auch Hilfe und Unterstützung bei Fragen. Es lohnt sich, dort reinzuschauen.

Mich interessiert u.a. die Möglichkeit, darin zu backen. Auf der selben Seite gab es ein Rezept für Hefeschnecken aus dem „Dopf“, wie er auch genannt wird. Das werde ich doch in Kürze mal in Angriff nehmen….. Ich bin gern draussen.

Bis dahin, viel Spaß im Garten sagt

Eure Veggie

Vanillesauce

Einfach kurz und bündig – Lust gehabt auf ein Leckerchen, im Haus umgesehen, was denn noch so da ist.
Das Ergebnis war Rote Grütze mit Vanillesauce.
Da ist es ja nun ganz einfach, Vanillepudding mit mehr Flüssigkeit zu kochen.

Zutaten:
2 Päckchen Vanillepudding
1 Liter Haferdrink
100g Marzipan
200ml „Schlagfix“

Ich habe also zwei Päckchen Vanillepudding genommen, und mit 1 Liter Haferdrink zubereitet. Die Sauce sollte aber ein bissl mehr „Extra“ haben als sonst. Vorab habe ich im Personal Blender 100g Marzipan (1/2 Päckchen) mit etwas vom Haferdrink gründlich vermixt. In den fertigen Pudding habe ich dann noch ein Päckchen Schlagfix (200ml) eingerührt. Das ergibt eine schöne Cremigkeit, und weil es dann mehr als 1 Liter Flüssigkeit ist, bleibt es flüssiger und wird kein fester Pudding.
Dieses Rezept war wieder ein „Blitzgedanke“, aber die Mengen passten schon sehr gut!

Zum Thema Pudding aus Pflanzenmilch:
Ich habe mehrere Versuche gemacht, Vanillepudding mit Pflanzenmilch zu kochen. Hafer, Mandel, Kokos, je nach Belieben und Verwendungszweck. Der Geschmack ist jedes Mal gut gewesen, aber der Pudding war mehr grau als gelb. Ich habe viel gerätselt und überlegt, und sogar Lebensmittelfarbe benutzt. Ich will aber doch keine Zusatzstoffe! Des Rätsels Lösung scheint der Fettgehalt! Kuhmilch enthält mehr Fett als Pflanzenmilch.

Jetzt nehme ich für Vanillepudding ein Päckchen Schlagfix oder auch etwas Öl. Immer die Menge von der Pflanzenmilch abziehen, damit der Pudding auch fest wird. Bei Vanillesauce kommt die Fettkomponente zusätzlich.

Eigentlich doch ganz einfach, oder? Anderen Pudding kann man einfach nach Packungsangabe zubereiten, und die Kuhmilch 1:1 ersetzen, dort macht die Farbe keine Probleme.

Und jetzt, mit Leckerchen im Bauch lässt es sich auch besser auf neue Projekte konzentrieren……ihr wisst schon…..

Eure Veggie

Mousse au chocolat

Fertige Mousse, praktisch im Marmeladenglas. So gelangt es auch mal Unfallfrei mit auf die Arbeit.

Heute wieder ein Rezept, aufbauend auf Aquafaba. Wieder ein Rezept, welches beweist, dass eine Zutatenliste nicht lang sein muss, nicht voller „E“ -Zahlen, und Ausdrücken, die man ohne Chemiestudium nicht aussprechen kann. Bei diesem Rezept benötigt man exakt ZWEI Zutaten: Aquafaba und Schokolade.

Zutaten und ihre Zubereitung im folgenden:

1 Rezept Aquafaba + 140g dunkle Schokolade

(Anmerkung: 120ml Kichererbsenwasser in 140g Schokolade entspricht 1,17g Schokolade pro ml. Wenn ihr also mehr als 120ml aus einer Dose bekommt, rechnet einfach die Schokoladenmenge hoch, dann gibt es nicht so viel Abfall. Lieber ein paar Gramm mehr Schokolade, dann wird das Ergebnis auch fest)

  • Die Flüssigkeit der Kichererbsen sehr fest schlagen, siehe Rezept „Aquafaba„.
  • Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, Temperaturtest an der Unterlippe. Es muss so weit abkühlen, dass ein Berühren mit der Lippe problemlos möglich ist, jedoch auch nicht viel kühler.
  • Das feste Aquafaba Löffelweise vorsichtig unter die Schokolade heben, bis die Masse gut beweglich ist.
  • Diese dann in einem Mal ins Aquafaba geben und ganz vorsichtig unterheben. (Umgekehrt, die Schokolade direkt ins Aquafaba, gibt nur Schlieren, mischt sich nicht richtig, und es bleibt viel Schokolade in der Schüssel haften)

Die Variationsmöglichkeiten sind zahlreich. Ob mit Obstunterlage, mit Nüssen, kandierten Nüssen, Kokos, Eis, als Tortencreme, das Mousse als Dekoration bei einem anderen Kuchen oder Desserts, undundund…. Anregungen gern in den Kommentaren, ich probiere das dann aus, und ggf. gibt es hier dann Fotoupdates.

Statt sie in offene Gläser oder eine Schale zu füllen, habe ich heute Marmeladengläser genutzt. Man kann dann variieren, mit Kirschen darunter, Krokant oben drauf, oder wie immer man möchte. So ist es aber praktisch verschliessbar, kann für Besuch gut vorbereitet werden, und Platzsparend gelagert werden. Und man bekommt so ein Leckerchen auch gut mit zur Arbeit. Das werde ich doch gleich morgen mal nutzen.

Dieses Rezept ist bei uns zuhause Dauergast, und ein gern gesehenes Dessert. Wenn ihr es auch zubereitet, lasst mich an Euren Ideen und Kombinationen teilhaben!

Bis zum nächsten Projekt aus der veganen Nähstube! sagt

Eure Veggie

Aquafaba „falscher Eischnee“

Aquafaba – falscher Eischnee

Seitdem wir vegan leben, werden wir ja in zuverlässiger Regelmäßigkeit gefragt, „was wir denn dann überhaupt noch essen“ können. Nun, darauf werde ich in meinem Blog nach und nach eingehen. Heute werde ich mal damit anfangen, dass wir sogar zahlreiche Leckerchen essen. Basis für etliche Sachen ist „Aquafaba“. Da wird schlicht und einfach die Flüssigkeit aus den Dosen von Kichererbsen aufgeschlagen wie Eischnee. Mit all den Eigenschaften, die Eischnee auch hat, plus noch eine um ein vielfaches erhöhte Haltbarkeit, und es ist roh nicht so gefährlich und Salmonellenträchtig wie Eiklar.

Grundrezept:

120ml Kichererbsenwasser

½ TL Backpulver

½ TL Zitronen- oder Limonensaft

Zubereitung:

Alles in einer Schüssel mit Handrührgerät oder Küchenmaschine auf höchster Stufe kräftig mehrere Minuten schlagen, bis es fest ist.

BASIS FÜR BAISER, MACARONS, MERENQUE, MARSHMALLOWS, EIS, MAKRONEN, MOUSSE AU CHOCOLAT, TORTENCREME …

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Wichtig:

Das Kichererbsenwasser lässt sich gut einfrieren! Wenn man also einmal nur die Kichererbsen braucht, ist die Flüssigkeit nicht verloren. Aufgetaut braucht es etwas länger, um fest zu werden.

Die abgemessenen 120ml aus einer Dose entsprechen etwa dem Schnee von ca. 5 Eiern Gr. M.

Wird die Menge erhöht, dann verlängert sich die Schlagzeit astronomisch! Wenn man mehr Schnee benötigt, ist es besser, in Portionen jeweils nur ein Rezept aufzuschlagen.

Bei Histamin- Intoleranz besser Kichererbsen aus dem Glas verwenden, nicht aus Dosen.

Backen

Wird der falsche Eischnee gebacken, so muss er eher getrocknet werden. Dauerhaft hohe Temperaturen verträgt er nicht.

Trocknen bei circa 100 Grad klappt zuverlässig.

Kuchen mit Baiserhauben müssen also vorgebacken werden.

Am Ende kurz übergrillen für die Farbe.

Sehr gute Ergebnisse wurden mit Dörrgeräten erzielt.

Gute Ergebnisse wurden für Käsekuchen und Kaiserschmarrn erzielt trotz der hohen Temperaturen.

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Welche Kichererbsen sind geeignet? Folgende Liste wurde übernommen vom „Kochtrotz“:

  • Alnatura, Kichererbsen im Glas
    Klappt super! Menge Kichererbsenwasser ist ziemlich genau 120 ml. Kein Eigengeschmack.
  • DeRitt, Kichererbsen im Glas
    Klappt auch super! Menge ist auch um die 120 ml. Kein Kichererbsen-Geschmack.
  • Baktat, Kichererbsen-Konserve
    Klappt ebenfalls großartig. Menge ist ca. 180 ml
  • Cirio, Kichererbsen-Konserve (bei Edeka gekauft)
    klappt immer und sehr zuverlässig. Kein Kichererbsen-Geschmack.
  • tat, erhältlich in der Türkei (große Dose)
    klappt supergut, auch mit dem Thermomix
  • Kaufland Eigenmarke Bio, Kicherbsen im Glas
    Sehr gutes Ergebnis.
  • La Doria, Kicherbsen Konserve (u. a. bei Kaufland)
    Sehr gutes Ergebnis.
  • Rapunzel, Kichererbsen Konserve
    Sehr gutes Ergebnis
  • Bergquelle, Kichererbsen im Glas (Denns Biomarkt)
    Damit wurde ein ganz toller Johannisbeerkuchen mit Baiserhaube gebacken
  • Rapunzel Cannellini Bohnen, 425 ml Konserve
    Hat extrem gut funktioniert, kein Eigengeschmack, etwas mehr als 120 ml Bohnenwasser
  • Krini Riesenbohnen, Konserve
    damit wurden Kokosmakronen gebacken. Hat prima geklappt
  • Rewe Eigenmakre, Kichererbsen-Konserve
    unterschiedliche Ergebnisse, einmal wurde es flüssig und zweimal perfekt. Etwas mehr Kichererbsen-Geschmack.
  • Bonduelle, Kichererbsen Konserve
    keine geeignete Flüssigkeit
  • Ibero, Kichererbsen-Konserve (bei Rewe gekauft)
    nicht empfehlenswert, sehr starker Eigengeschmack, lässt sich schlagen
  • Raffinesse Kichererbsen (Edeka)
    geschmacklich nicht geeignet. Starker Kichererbsen-Geschmack.

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Bisherige Erfahrungen zu Bindemitteln und Backpulver:

  • mit 3 Päckchen Sahnesteif auf die Menge des Basisrezepts lässt sich die Masse auch sehr steif schlagen. Auch Baisers wurden damit gebacken und das Ergebnis war gut.
  • Sehr gut klappt es mit Xanthan und Guarkernmehl
    Guarkernmehl hat in aller Regel einen Eigengeschmack.

    ACHTUNG: Xanthan ist nicht immer glutenfrei!
    Apotheken verkaufen auch Xanthan. Bitte fragt da genau nach ob es Lebensmittelqualität hat. Xanthan ist E 415. Ansonsten bitte nicht verwenden!
  • Das Guarkernmehl von Arche hat keinen Eigengeschmack. Ich habe inzwischen mehrere Meldungen erhalten. Na das lässt hoffen.
  • Pfeilwurzelstärke klappt auch als Bindemittel. Verwendet wurden 1,5 TL (gestrichen).
  • Johannisbrotkernmehl klappt ebenfalls. Verwendet wurden 0,5 TL und das Ergenis war sehr fester „falscher Eischnee“. Klappt zuverlässig, wurde mehrfach ausprobiert von meinen Lesernnen.
  • Backpulver, Weinsteinbackpulver und reiner Weinstein (Cream of Tartar) klappen alle drei.

Ein wenig oranjen….

Zwischenprojekt Pullover, mal was für mich selbst

Muss auch mal sein, ich kann ja nicht alles ausser Haus verschenken.

Mit dem neuen Job läuft es echt genial. Aufgrund der Schichten habe ich zwischendurch immer mehrere ganze Tage frei, an denen ich zuhause gut was schaffe, und also auch an der Nähmaschine.

Dieses Mal habe ich einen „Rest“ schönen dicken schwarzen Sweat- Stoff mit einem orangen „Strick“ Optik Jersey kombiniert.

Schnittmuster ist eine Minou von mioumiou. Diese hatte ich ja schon mal in grün mit einem Leguan ohne Ärmel genäht. Das war allerdings vor meinem blog, da werf ich bei Gelegenheit ein Foto nach.

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, aber endlich habe ich ein Halsbündchen aus Jersey eingesetzt. Ist doch gar nicht so schwieriges Hexenwerk wie gedacht / befürchtet.

Genäht wurde das komplette Projekt auf der W6 N8000 Nähmaschine und der W6 454D Overlock. Ausserdem Standard Material, Rollschneider, Schneiderkreide, Stecknadeln, Stoffschere. That´s it. Kein großer Aufwand.

Zwischendurch war da tatsächlich noch genug Zeit, den besten Mann von allen mit einem Zimtkuchen zu versorgen. War auch ein Versuch ins blaue hinein, und hat auch funktioniert. Allerdings werde ich nicht wieder in dieser schwabbeligen Silikon Backform backen. Der Kuchen ist krumm und schief, als wäre er Opfer eines Autounfalls! Ich höre gerne von Euch, wie ich einen Kuchen Unfallfrei aus einer Metallform heraus bekomme! Dafür bin ich eindeutig zu blöde, und darum hatte ich das Silikondingen angeschafft. Gerne in die Kommentare, dort ist eh zu wenig los 😉

Als nächstes werde ich mich über zwei Taschen hermachen. Die Herrentasche und den Miniorganizer von der „Taschenspieler II“ CD von Farbenmix. Eine aus einer alten Feuerwehr- Hose für einen Kameraden der Feuerwehr und den Organizer für mich. Da teste ich mal das Nähen von Kork. Ich bin gespannt.

Bis neulich!

Eure Veggie

Blätterteig – ApfelAmarettoPudding

Mensch, das war ja wie Sonntag heute! Lecker „Teilchen“ gebacken! Na ja, das passt schon, obwohl heute erst Samstag ist. Dafür geht es morgen auf Arbeit.

Für diese lecker Teile gibt es kein Rezept. Es gibt nämlich fertigen Blätterteig zu kaufen, und jeder, der schon einmal die Muße hatte, den selber herzustellen, stürmt beim nächsten Mal gerne den Supermarkt!

Belegen und füllen kann man den mit allen möglichen und unmöglichen Sachen. Alles was zuhause da ist, und vor dem Verfall gerettet werden muss. Das waren bei uns heute Äpfel und eine Packung Vanillepudding.

Den Pudding habe ich ganz einfach nach Packungsanleitung gekocht – mit Hafermilch. (Achtung! Der wird dann nicht so unnatürlich gelb wie mit Kuhmilch!)

Die Äpfel habe ich geschält und in Stücke geschnitten. Mit ein wenig Zucker im Topf leicht garen. Wenn es zu trocken ist, ein wenig Apfelsaft dazugeben, damit nix anbrennt. Kann ruhig etwas mehr Flüssigkeit sein, die kann man hinterher absieben und trinken. Zu guter Letzt einen guten Schuss Amaretto mit zu den Äpfeln.

Den fertigen Blätterteig in der Form die man gerne möchte, auf ein Backblech mit Backpapier legen. Mit einem Löffel erst Pudding in die Mitte geben, danach die Apfelstückchen.

Nach Packungsanleitung backen. Wer möchte, kann sie nach dem Abkühlen noch mit Zuckerguss glasieren. Dazu einfach Puderzucker mit ein wenig Wasser und Zitronensaft verrühren und auf den Teilchen verstreichen. Ich empfehle diese Glasur, weil die Teile sonst doch recht schnell trocken werden!

Die kleinen Teile auf den Bildern waren die Reste, da habe ich einfach eine Spur Schokostreusel reingestreut, und zugedeckt. Den Rand dann mit einer Kuchengabel zudrücken.

Füllen kann man den Blätterteig wunderbar mit vielen verschiedenen Sachen, zu verschiedenen Gelegenheiten:

Vanillepudding und Obstsalat, Schokolade, Nougat, Marmelade…..

„Bolognese“, Gemüse aus der Pfanne, Spinat und Pinienkerne, „Vrischkäse“, Tomate-„Käse“…..

UND!!! Man kann sie mit Eis füllen! Das ist aber nicht so schnell gemacht. Den Blätterteig mit Eis füllen, und ein paar Minuten vorbacken. Diese Teile wieder herunterkühlen, und dann direkt vor dem Verzehr nocheinmal kurz backen, damit sie auch braun werden.

Heute waren zwei Sorten Teig dabei. Die oberen sind aus der Packung, die mit abgebildet ist (aufgerollt auf Backpapier), die unteren sind aus einer Schachtel von G&G vom EDEKA (gerade Blätter im Karton, einzeln entnehmbar). Das Ergebnis ist eindeutig…..

Kartoffel – Spinat – Auflauf

Für eine mittelgroße Auflaufform: (hier 3Liter Tupperware UltraPro)

  • ca. 500g Spinat (Frisch, gefrorener ist keine gute Alternative)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Kartoffeln (Menge passend zur Auflaufform)
  • 4-5 Möhren
  • 1 Packung Pinienkerne (im Topf vorsichtig rösten)

Kartoffeln und Möhren leicht vorgaren (Ich hatte sie 5 Minuten im Schnellkochtopf, 8 Minuten wäre ganz gar), abkühken lassen.

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Beides in der Pfanne glasig dünsten, den Spinat zugeben. Unter Rühren leicht anbraten und dünsten lassen. Nicht zu lange, der Spinat soll nicht komplett matschig werden.

Sauce:

  • etwas Margarine oder Öl ( ich hatte 2 EL Kokosöl)
  • 40g Mehl
  • ca. 500ml kaltes Wasser (evtl. mehr oder weniger, je nach gewünschter Konsistenz der Sauce)
  • 3 EL Mandelmus, oder vegane „Kochsahne“
  • Gewürze nach Geschmack, z.B. Gemüsebrühe, Pfeffer, Piment, Muskat.

Das Fett erhitzen. Mehl zugeben und gut rühren. Leicht Farbe annehmen lassen, ohne dass es anbrennt. Etwas Wasser zugeben, unterrühren und aufkochen lassen. Dies wiederholen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (Das portionsweise Einrühren vom Wasser verhindert Klumpenbildung). Mandelmus unterrühren und nach Geschmack würzen.

Nun abwechselnd Kartoffelscheiben, Möhrenscheiben, Spinat (hier dann die Pinienkerne, wer diese mag) und Sauce einschichten. Enden mit einer Schicht Sauce auf Kartoffeln.

Backen: 200°C Ober- Unterhitze für 45-50 Minuten.

Wenn es zu braun wird, den Auflauf abdecken (Alufolie oder passender Deckel)

Fertig!

Fertiger Auflauf

 

 

Anmerkung:

Die Kartoffeln unbedingt vorgaren! Selbst meine vorgegarten hatten nach 50 Minuten noch Biss. Rohe Kartoffeln wären nicht gar geworden in der Zeit!

Das Rezept habe ich nachgekocht auf Basis vom Rezept „Einfacher veganer Kartoffelauflauf mit Spinat“ auf vekoop.de, es sind aber einige Änderungen geschehen.

Bereits bei diesem ersten Versuch kann ich sagen, es ist gelungen!

Viel Spaß beim Nachkochen sagt

Veggie

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