Österreich! Bärlauch Pesto „Silvia“

Bärlauchzeit!

Aktuell ist noch Bärlauchzeit. Schon fortgeschritten, aber ich ernte immer noch.
Im vergangenen Jahr erreichte mich ein Paket mit mehreren Gläsern Bärlauch Pesto von meiner guten Freundin Silvia aus Österreich. Unaussprechlich lecker! Ich hatte schon fast das Gefühl, dass der Bärlauch in Österreich Geschmacksintensiver ist, und habe Silvi direkt um das Rezept angebettelt.


Das Rezept

Das Rezept hat sie mir direkt zur Verfügung gestellt, zusammen mit ein paar Bildern. Ich habe das alles sogleich in meine Rezeptsammlung eingegeben, und möchte Euch das hier vorstellen:


Rezept – Download:

Rezept Bärlauch Pesto „Silvia“ als PDF findet Ihr hier:


Das Pesto werde ich vor Ende der Bärlauchzeit auch noch schnell herstellen, damit ich wieder das ganze Jahr leckere Nudeln mit Pesto geniessen kann!

Bärlauch Pesto „Silvia“

Liebe Silvia, magst Du mir noch Info zur Haltbarkeit geben? Dann ergänze ich das hier!


Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Euch Eure

Veggie

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Alles Käse!

Veggie lernt Käse machen

Es ist schon ein bissl her, da hat die Veggie an einem Seminar teilgenommen und die Herstellung von „Käse“ aus Cashewkernen gelernt.

Die liebe Nicole von Enährgie vermittelt an einem schönen Abend in einer kleinen Gruppe alle wichtigen Infos, die man benötigt, um leckeren Cashewkäse herzustellen.

Das Käseseminar

An diesem Abend stellt man selber den Käse her, und kann ihn dann auch in der gewünschten Geschmacksrichtung abschmecken.
Die einzelnen Schritte der Herstellung werden erläutert, die Reife im Kühlschrank wird gezeigt. Mit Hilfe von nur wenigen Zutaten, und ganz ohne Hilfsstoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffen oder Stabilisatoren entsteht ein Frischkäse, Camembert oder Blauschimmelkäse, der für meinenGeschmack sogar die klassischen Produkte mit Milchprodukten übertrifft. Zudem haben sie ja auch nicht die negativen Eigenschaften, da sie frei von Laktose und Milcheiweiss sind.

Nicht nur Käse!

Doch es gibt bei der lieben Nicole nicht nur Käse- Seminare. Auf ihrer Seite Enährgie gibt es noch vielfältige andere Themen, und sie hat ein sehr gutes Buch „be one with veggie – be one with you“ geschrieben.
Sie selber beschreibt den Inhalt so:

„Dass etwas, was die längste Zeit meines Lebens unerreichbar schien, in der Umsetzung dann doch so einfach war, hätte ich mir nie träumen lassen.
Mein Buch „be one with veggie, be one with you“ umfasst einen kurzen Informationsteil rund um die pflanzliche Lebensweise und zeigt mit 100 leckeren, gesunden und schnellen Rezepten, wie einfach und bereichernd die vegane Küche für dein Leben sein kann.
Zusätzlich beschreibt es meinen persönlichen Weg aus der psychischen und physischen Abhängigkeit vom Essen.“

Ich bin nun fleissig damit beschäftigt, Frischkäse in vielen Varianten und Camembert herzustellen – und zu geniessen.

Davon werde ich im Einzelnen noch berichten, aber bereits jetzt kann ich sagen, das Seminar bei Nicole hat sich sehr gelohnt! Es hat viel Spass gemacht, und die selbst hergestellten Käsealternativen (ich habe immer noch ein Problem mit dem Begriff „Alternativen“. Ich mache keine Alternativen für etwas. Ich mache leckeres und gesundes Essen) übertreffen geschmacklich, gesundheitlich und in ihrer Auswirkung auf die Umwelt die Produkte aus tierlicher Milch um Längen.

Wie immer, Fragen und Anregungen gern in die Kommentare, oder schreibt mir über das Kontaktformular.

Bis neulich! sagt Eure

Veggie


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Venuscho?

Venuscho!
VEgane NUss SCHOkocreme

Wenige Zutaten, keine Zusatzstoffe.

Veggie hat lange gesucht. Es gibt am Markt eine Vielzahl an veganen „Nu****a“, also Nussnougat- oder Schokocremes. Viele davon enthalten leider Palmöl, sind hoffnungslos überteuert, oder schmecken mir nicht. Eine dieser drei Sachen trifft immer zu.
Schon vor einiger Zeit bin ich auf YouTube über ein Rezept gestolpert, welches mir auf Anhieb gefallen hat. Zu finden ist es auf dem Kanal von Chris Hilton.

Dieses Rezept ist wirklich sehr einfach, und extrem lecker! Es erfordert lediglich einen guten Blender, damit die Nüsse sehr fein gemahlen werden. Je feiner, desto cremiger wird das Ergebnis. Ich nutze dafür meinen guten alten Omniblend.


Hier findet Ihr das Rezept als PDF:


Die Nüsse werden gut gemahlen, und alle Zutaten bis auf den Kakao werden kräftig eingerührt. Dieser Mix wird dann im Topf aufgekocht. Dabei bitte unbedingt rühren, das Nussmehl sinkt gern zu Boden und brennt dort gründlich an. Nach dem Aufkochen den Kakao einrühren. Dies ist der Moment, in dem die Masse fester wird, vorher ist sie ziemlich flüssig. Noch einmal gut aufrühren und in Gläser füllen. Dort wird die Masse beim Erkalten dann noch fester. Die Gläser stehen beim Befüllen auf einem nassfeuchten Lappen, dann platzen sie nicht durch des heisse Venuscho.

Wie auch bei Marmelade gilt:
DIE GLÄSER WERDEN NICHT AUF DEN KOPF GESTELLT ZUM ABKÜHLEN!
Ich weiss, das hat Oma / Mama / die Nachbarin / Tante X immer schon so gemacht. Ihr werdet von mir aber diese Empfehlung niemals erhalten.
Weil ganz einfach:
A die Säure in Marmelade Stoffe aus dem Kunststoff des Innendeckels lösen kann
B es bei dem Glas Platzer geben kann, und herumfliegende Scherben nicht lustig sind
C der Inhalt dann am Deckel klebt, und dies spätestens beim Öffnen und Benutzen eine große Schweinerei ist.


Dieses Rezept hat sich bei uns schon etliche Male bewährt.
Als nächstes werde ich versuchen, etwas Wasser einzusparen, und statt dessen Kokosmus zu verwenden.
Oder Haselnusskrokant einrühren, oder Mandelblättchen.
Auch lohnt es sich, mit den Nussanteilen zu experimentieren.
Versucht es auch mal, und lasst mich an Euren Erfahrungen teilhaben. Gerne hier in den Kommentaren!

Viel Spass beim Ausprobieren sagt Eure

Veggie

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Aronia Beeren

Veggie hat den Aronia Strauch leer gepflückt, und weil es zu viele Beeren für den direkten Verbrauch waren, wurden sie kurzerhand eingekocht.

Ernte

Eine unserer neueren Errungenschaften war ein Aronia- Strauch. Er ist erst Hüfthoch, aber bereits in diesem Jahr hat er sein Bestes getan, und ich konnte von der übersichtichen Anzahl an Zweigen doch eine beachtliche Menge Beeren ernten. Im Gegensatz zu den anderen Obstbäumen steht dieser Strauch direkt vorn an der Straße, ich denke diese sauren Dinger wird sich niemand so direkt von der Hand in den Mund pflücken. Und wenn doch, dann garantiert nur EINE!


Warum Aronia?

Ja, wieso eigentlich stellt man sich dann so saures Obst in den Garten?
Ganz einfach: Abwechslung und Vitamine.
Kombiniert mit Aronia bekommt z.B. Apfelsaft, eine Cremetorte, Apfelkuchen oder oder oder eine ganz neue, frische Note.
Und Aronia Beeren enthalten obszön viele Vitamine und Mineralstoffe.
Relevant sind hier besonders

  • Eisen
  • Folsäure
  • Jod
  • Magnesium
  • Vitamin C

Die genaue Menge der Inhaltsstoffe können in einschlägiger Literatur und im www. nachgeschlagen werden.


Einkochen

Wie nun bekomme ich die Beeren haltbar? Ich habe nicht endlos viel Platz im Gefrierschrank, und auf längere Zeit gesehen hat das Dingen ja auch immensen Stromverbrauch.
Also ist es die bessere Variante, die Beeren schön althergebracht einzukochen. Da verbrauche ich auch erst Strom, danach allerdings stehen die Gläser im Keller und verbrauchen nur ein bissl Platz.

Die Beeren wurden also gewaschen, verlesen und in Gläser gefüllt. Die Gläser habe ich vorher abgewaschen, und bei 100°C 10 Minuten im Backofen sterilisiert. Die Gummiringe werden in Essigwasser ausgekocht.
Abschliessend werden die Gläser aufgefüllt mit gekochtem Zuckerwasser, wobei 100g Zucker auf 1 Liter Wasser genutzt werden. Verschliessen, und 45 Minuten einkochen bei 100°C.
Normal koche ich im Einkochautomaten ein, aber weil es von dem kleinen Busch nur 4 Gläser ergeben hat, habe ich dieses Mal den Kochtopf gewählt. Man muss dann eben in der Nähe bleiben, und die Zeit nehmen, ab dem Zeitpunkt an dem das Wasser beginnt zu kochen.

Nach dem Einkochen die Gläser aus dem Wasser nehmen und ohne Zugluft abkühlen lassen. Dass sie in Handtücher gewickelt speziell langsam abkühlen müssen, ist ein Irrglaube aus Anno Schnee und schlicht nicht zutreffend. Klammern abnehmen und kontrollieren, ob die Gläser dicht verschlossen sind. Das klappt auch mit einer schnellen Sichtprobe. Neigen sich die Laschen der Gummiringe nach unten, ist das Glas dicht.
Die Beeren sind jetzt mindestens ein Jahr haltbar. Erfahrungsgemäß sind sie wesentlich länger haltbar, das möchte ich aber nicht an einen bestimmten Zeitpunkt festgelegt veröffentlichen.


Verwendung

Die Aronia kann verwendet werden für Saft, diesen auch in Wein, in Likören und Glühwein, in Kuchen, Saucen, Muffins, Cremes, Konfitüre in Mischung mit anderen Früchten, Tee aus getrockneten Beeren, kandierte und Schokolierte Früchte, und noch etliches mehr.
Saft mit Zucker zu Sirup eingekocht schmeckt gut in Prosecco oder Sekt, und ist eine prima Zusatzstofffreie Möglichkeit, Speisen, Cremes, Glasuren etc. rot zu färben.


Bei all den vielen Anwendungsmöglichkeiten werde ich wohl unseren Strauch anfeuern müssen, schnell zu wachsen, damit ich im kommenden Jahr noch mehr Früchte ernten kann!
Und wer keinen Garten hat: Aronia Beeren kann man auch kaufen! Am besten natürlich von Biohof.

Also: ran an die Vitamine meint

Eure Veggie

Nachtrag: Ich weiss, auf den Fotos sieht man, dass die Beeren schon im August eingekocht wurden. Ich habe seitdem ein wenig damit gehadert, ob ich einen direkten Vitaminvergleich mit veröffentliche, mich aber dann doch dagegen entschieden, weil ich nicht für jede Quelle deren Richtigkeit gewährleisten kann.

Fragen und Anregungen gerne in die Kommentare, oder über das Kontaktformular!


Kontakt:

Hefeschnecken

Veggie hat leckere Hefeschnecken gebacken!

Beliebtes Gebäck bei uns zuhause – Hefeschnecken.
Heute lecker gefüllt mit Obst.
Es sind viele verschiedene Geschmacksrichtungen möglich, statt Obst auch mal Marzipan und Nüsse, Nougatcreme, und wenn man den Hefeteig nicht süss zubereitet, kann man es auch füllen wie Pizza!
Der Phantasie sind wieder Mal keine Grenzen gesetzt!

Für die Zubereitung braucht ihr folgendes :
– 500g Mehl
– 1 Päckchen Trockenhefe
(oder 1/2 Würfel frische Hefe aufgelöst in warmer
Flüssigkeit)
– 80g Zucker
– 1TL gemahlene Vanille
– 250ml Pflanzendrink
– 70g Margarine

Alle trockenen Zutaten vermischen.
Milch erwärmen und die Margarine darin schmelzen.
Zu einem geschmeidigen Teig verkneten, und an einem warmen Ort zugedeckt für ca. 45 Min aufgehen lassen.

Zutaten für die Füllung:

– 150g TK-Himbeeren
– 100g Puderzucker
– 35g Margarine
– 30g Marzipan
– 25g Mandelblättchen

Himbeeren in einem Topf erwärmen und den Puckerzucker unterrühren. Zu einer einheitlichen Masse pürieren.
(Sollte die Masse zu flüssig sein, kann sie mit Mehl angedickt werden) Margarine zerlassen und eine runde Backform damit ausstreichen. 1 EL flüssige Margarine für später beiseitestellen.
Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten und rechteckig ausrollen (ca. 55 mal 35cm). Teig mit der Füllung bestreichen. Marzipan mit den Fingern zerbröseln und darüber verteilen. Mandelblättchen über die Füllung streuen.
Teig von der Längsseite her aufrollen, in 12 Stücke schneiden, diese aufrecht in die gefettete Backform schichten und nochmals 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Ofen auf 190 Grad Ober-und Unterhitze erwärmen, die Schnecken 20 bis 25 Min backen. Nach 10 Minuten Backzeit mit zerlassener Margarine bestreichen.
Aus 50g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft eine Glasur anrühren, auf den warmen Schnecken verteilen und mit Mandelblättchen garnieren.

Ein paar Bilder von der Herstellung:

Immer wieder lecker! Vegan, schnell und vielseitig.
Viel Spass beim Ausprobieren wünscht
Eure

Veggie

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Löwenzahnhonig

Löwenzahn, für auf´s Brot, in den Nachtisch, in den Kuchen, in Tee.
Lecker, vielfältig, frei von Zusatzstoffen!
Eigentlich wollte ich über etwas ganz anderes berichten, aber damit ein Nachmachen noch möglich ist, bevor der ganze Löwenzahn verblüht ist, kommt das heut erst an die Reihe.

Vorab: ja, ich weiß, dass es kein echter Honig ist. Es ist ein Sirup, oder eine Art Gelee. Damit aber jeder weiß, was es in etwa sein soll, nenne ich es im Titel Honig. Denn es hat die Konsistenz, und den Geschmack, nur eben ohne Bienen.

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Für diesen leckeren „Honig“ braucht es nur wenige Zutaten und ein bischen Zeit. Ich habe kein genaues Rezept, daher habe ich lediglich die für diesen Bericht gebrauchten Mengen notiert:

ca. 450g Löwenzahnköpfe
2,5 Liter Wasser
2,5 kg Zucker, ich verwende Rohrohrzucker.
Bei Verwendung von gebleichtem raffinierten Zucker wird der Sirup heller, über den Geschmack kann ich da allerdings nichts sagen.

Die gesammelten Blütenköpfe habe ich gründlich gewaschen, mit dem Wasser im Topf aufgekocht, und wieder abkühlen lasssen. Das Ganze dann über Nacht ziehen lassen. Am Tag darauf werden die Blüten erst durch ein Sieb und dann durch ein Küchentuch abgesiebt. Den Sud habe ich dann mit dem Zucker gekocht. Er muss dabei Flüssigkeit verlieren, dass er eindickt. Im heissen Zustand ist es erst noch flüssig, daher zwischendurch eine Gelierprobe machen. Dazu ein wenig auf einen kalten Porzellanteller geben. Wenn diese Masse abgekühlt bei Zimmertemperatur die gewünschte Konsistenz hat, kann es in Gläser abgefüllt werden.

Dieses Mal gibt es versuchsweise auch bewegte Bilder!

Löwenzahnblüten aufkochen

Die Gläser müssen sehr sauber sein! Ich sterilisiere sie
15 Minuten bei 110° im Backofen, nachdem ich sie mit Wasser ausgespült habe. Die Deckel ebenso mit in den Backofen legen.

Nachdem alles in die Gläser gefüllt ist, schließe ich zügig die Gläser mit den noch warmen Deckeln. Bitte Backofenhandschuhe anziehen! Der Sirup ist heiß!
Beim Abkühlen knacken die Deckel, dann sind sie durch das entstandene „Vakuum“ Luftdicht geschlossen, und halten sich etwa ein Jahr. Bis zur nächsten Löwenzahnblüte, falls genug Gläser produziert wurden. Bei den angegebenen Mengen habe ich zehn Gläser füllen können.

Weiter geht es im Mai gleich mit den schönen frischen hellgrünen Tannenspitzen. Gleiches Prinzip, und auch sehr lecker! Bericht folgt! Bis dahin viel Spass beim Löwenzahn pflücken sagt Eure

Veggie

Bärlauchsalz

Frühling! Bärlauch! Es beginnt……

Der Frühling ist da! Langsam traut sich alles Grün hervor, und allen voran spriesst der Bärlauch hinter unserem Gewächshaus. Zeit, daraus leckere Sachen herzustellen!

Frisch gesammelter Bärlauch

Achtung!
Bitte nicht wild sammeln gehen, und auch nur bei großer Gewissheit pflücken! Es droht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen! Ich werde hier keine Tips und Hinweise veröffentlichen, wie die beiden zu unterscheiden sind! Bitte macht Euch kundig, oder kauft den Bärlauch beim Gemüsehändler, oder zieht selber Bärlauch im Garten (nicht in der Nähe von schon bestehenden Maiglöckchen!) aus geeignetem, überall erhältlichem Saatgut.
Die von mir genannten Rezepte sind sicher, solange Bärlauch verwendet wird! Ich hafte nicht für Schäden durch den Verzehr selbst gesammelter Pflanzen und Teilen von Pflanzen.

OK, jetzt wo es sicher ist, dass es wirklich Bärlauch ist, den wir verwenden wollen, kann es los gehen.

Für das Bärlauchsalz braucht es
200g Bärlauch
1kg Salz
3-4 EL Zitronensaft

Die Blätter werden gewaschen und ausgeschüttelt.
Zusammen mit einem Teil vom Salz und dem Zitronensaft (wie immer: SAFT! Nicht das billige Konzentrat in den kleinen gelben Plastikfläschchen!) wird alles im Omniblend oder mit dem Pürierstab sehr gründlich püriert.
Wenn ein Pürierstab verwendet wird, ist es hilfreich, die Blätter vorher klein zu schneiden.
In das entstandene Püree wird das restliche Salz eingerührt.
Jetzt muss es nur noch getrocknet werden. Ich hatte es mehrere Stunden bei 40° im Backofen, mit leicht geöffneter Tür. Wer Platz, Zeit und Möglichkeit hat, kann es auch an der Luft trocknen lassen.
Ich habe das getrocknete Bärlauchsalz noch einmal kurz im Personal Blender (Alternativ Kaffeemühle) angemahlen, weil sich ein paar größere Klumpen gebildet hatten

Das fertige Bärlauchsalz einfach in luftdicht verschließbare Behälter füllen, dort ist es ziemlich lange haltbar aufgrund des hohen Salzgehaltes.
Ein Glas habe ich in ein kleines WECK Glas eingekocht, das bekommt unser Nachbar, immerhin habe ich den Bärlauch hinter dem Gewächshaus im „Grenzgebiet“ geplündert.

Nun ja, nach dem Bärlauchsalz ist vor dem Bärlauch- Irgendwas. Es steht noch ausreichend im Garten, mit dem Salz bin ich noch lange nicht am Ende.
Ihr werdet weiteres erfahren, es laufen schon Verhandlungen mit dem „Ausland“

Bis dahin eine schöne Zeit und einen sonnigen Frühling wünscht Eure

Veggie

Nudelauflauf

Leckere Resteverwertung!

Heute musste es zum Mittag schnell gehen, da habe ich fix einen Nudelauflauf zusammengestellt.
Gestern auf der Arbeit hatte ich mir Nudeln mit Tomatensauce gekocht, natürlich mal wieder hoffnungslos zu viel. Diese habe ich dann ergänzt mit Erbsen, Möhren, Champignons, Tofuwürfel.
Ich habe alles im Topf erwärmt, gewürzt, und mit Püree aus getrockneten Tomaten und Hafersahne abgeschmeckt.

Für oben drauf statt Käse habe ich wieder die Mehlschwitze zum Überbacken genommen. Ein Rezept dafür findet ihr unter Kartoffel-Spinat-Auflauf.
Für den Rest gibt es kein Rezept, ich kann da nur die Zutaten aufzählen. Da habe ich wieder nach Laune und Gefühl gekocht.

Der Auflauf kommt in den Backofen, auch nach eigenem Belieben, bis er den gewünschten Bräunungsgrad hat. Unser war 25 Minuten bei 200° drin. Eindeutig noch zu hell, aber wir hatten heute leider nicht so viel Zeit. Der ganze Auflauf ist ja eigentlich schon gar, es geht wirklich nur noch um das bräunen der Decke. Vielleicht beschleunigt das auch die Grillfunktion vom Ofen. Versuch macht klug.

Das besondere am Auflauf heute war, dass er fein abgechmeckt war mit selbstgemachtem Bärlauchsalz. Dazu in Kürze mehr.

Bis dahin, viel Spaß beim Nachkochen
sagt Eure

Veggie

Kartoffelcurry

Das Wetter wird besser – wir kochen draussen!

Veganer Eintopf aus dem FT12.
Moment mal – WAS ist ein FT12?
Der FT, also Feuertopf ist unsere neueste Anschaffung, und auf dem besten Weg, ein Hobby zu werden. Wir haben uns dabei für einen Petromax entschieden. Die Bezeichnung FT12 ist die Größenbezeichnung. Erste Versuche gab es mit dem FT6, einem kleineren Bruder des „großen“ Kochtopfes. Der Topf kann auf einer Feuerstelle mit Briketts genutzt werden, oder auch an einem Dreibein über offenem Feuer. Die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich, sogar backen kann man darin. Wir wollten für den Anfang einen Eintopf ausprobieren.


Kartoffelcurry – Originalrezept für 2 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 600g Kartoffeln festkochend
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 2 Möhren
  • 1 rote, grüne oder gelbe Paprika
  • 150g Zuckererbsenschoten
  • 2 TL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 2 TL gelbe Currypaste
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 EL Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:
Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Öl anschwitzen, Currypaste hinzugeben und auflösen. (Unser grandios miserabel eingerichteter örtlicher Supermarkt hatte keine Currypaste, da habe ich Currypulver nehmen müssen) Kartoffeln, Möhren, Ingwer, Paprika und Knoblauch in gewünschter Größe zerkleinert hinzugeben und kurz mitgaren. Mit Brühe ablöschen. 30 min mit Deckel köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind. Zum Ende hin Kokosmilch hinzugeben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Für größere Portionen einfach das Rezept hochrechnen.

Ich wollte dieses Rezept unbedingt für meinen Geburtstag zubereiten. Hochgerechnet auf 20 Personen war unser FT12 hoffnungslos überfüllt, ich habe das Curry einfach ohne Paprika zubereitet. Auch mit bestem Willen und viel Geschick hätten die nicht mehr mit hinein gepasst. Dabei fiel dann auf, dass das Rezept sehr großzügig berechnet ist, und auch ohne die Paprika ausreichend gewesen ist. Der beste Mann von allen hatte dazu im kleineren FT6 mehrere Brote gebacken, die hervorragend dazu gepasst haben. Rezept dazu folgt noch.

Dieses Rezept habe ich gefunden in der Facebook Gruppe
„Dutch oven Junkies“. Dort gibt es eine Vielzahl Rezepte, und auch Hilfe und Unterstützung bei Fragen. Es lohnt sich, dort reinzuschauen.

Mich interessiert u.a. die Möglichkeit, darin zu backen. Auf der selben Seite gab es ein Rezept für Hefeschnecken aus dem „Dopf“, wie er auch genannt wird. Das werde ich doch in Kürze mal in Angriff nehmen….. Ich bin gern draussen.

Bis dahin, viel Spaß im Garten sagt

Eure Veggie

Vanillesauce

Einfach kurz und bündig – Lust gehabt auf ein Leckerchen, im Haus umgesehen, was denn noch so da ist.
Das Ergebnis war Rote Grütze mit Vanillesauce.
Da ist es ja nun ganz einfach, Vanillepudding mit mehr Flüssigkeit zu kochen.

Zutaten:
2 Päckchen Vanillepudding
1 Liter Haferdrink
100g Marzipan
200ml „Schlagfix“

Ich habe also zwei Päckchen Vanillepudding genommen, und mit 1 Liter Haferdrink zubereitet. Die Sauce sollte aber ein bissl mehr „Extra“ haben als sonst. Vorab habe ich im Personal Blender 100g Marzipan (1/2 Päckchen) mit etwas vom Haferdrink gründlich vermixt. In den fertigen Pudding habe ich dann noch ein Päckchen Schlagfix (200ml) eingerührt. Das ergibt eine schöne Cremigkeit, und weil es dann mehr als 1 Liter Flüssigkeit ist, bleibt es flüssiger und wird kein fester Pudding.
Dieses Rezept war wieder ein „Blitzgedanke“, aber die Mengen passten schon sehr gut!

Zum Thema Pudding aus Pflanzenmilch:
Ich habe mehrere Versuche gemacht, Vanillepudding mit Pflanzenmilch zu kochen. Hafer, Mandel, Kokos, je nach Belieben und Verwendungszweck. Der Geschmack ist jedes Mal gut gewesen, aber der Pudding war mehr grau als gelb. Ich habe viel gerätselt und überlegt, und sogar Lebensmittelfarbe benutzt. Ich will aber doch keine Zusatzstoffe! Des Rätsels Lösung scheint der Fettgehalt! Kuhmilch enthält mehr Fett als Pflanzenmilch.

Jetzt nehme ich für Vanillepudding ein Päckchen Schlagfix oder auch etwas Öl. Immer die Menge von der Pflanzenmilch abziehen, damit der Pudding auch fest wird. Bei Vanillesauce kommt die Fettkomponente zusätzlich.

Eigentlich doch ganz einfach, oder? Anderen Pudding kann man einfach nach Packungsangabe zubereiten, und die Kuhmilch 1:1 ersetzen, dort macht die Farbe keine Probleme.

Und jetzt, mit Leckerchen im Bauch lässt es sich auch besser auf neue Projekte konzentrieren……ihr wisst schon…..

Eure Veggie