Alles Käse!

Veggie lernt Käse machen

Es ist schon ein bissl her, da hat die Veggie an einem Seminar teilgenommen und die Herstellung von „Käse“ aus Cashewkernen gelernt.

Die liebe Nicole von Enährgie vermittelt an einem schönen Abend in einer kleinen Gruppe alle wichtigen Infos, die man benötigt, um leckeren Cashewkäse herzustellen.

Das Käseseminar

An diesem Abend stellt man selber den Käse her, und kann ihn dann auch in der gewünschten Geschmacksrichtung abschmecken.
Die einzelnen Schritte der Herstellung werden erläutert, die Reife im Kühlschrank wird gezeigt. Mit Hilfe von nur wenigen Zutaten, und ganz ohne Hilfsstoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffen oder Stabilisatoren entsteht ein Frischkäse, Camembert oder Blauschimmelkäse, der für meinenGeschmack sogar die klassischen Produkte mit Milchprodukten übertrifft. Zudem haben sie ja auch nicht die negativen Eigenschaften, da sie frei von Laktose und Milcheiweiss sind.

Nicht nur Käse!

Doch es gibt bei der lieben Nicole nicht nur Käse- Seminare. Auf ihrer Seite Enährgie gibt es noch vielfältige andere Themen, und sie hat ein sehr gutes Buch „be one with veggie – be one with you“ geschrieben.
Sie selber beschreibt den Inhalt so:

„Dass etwas, was die längste Zeit meines Lebens unerreichbar schien, in der Umsetzung dann doch so einfach war, hätte ich mir nie träumen lassen.
Mein Buch „be one with veggie, be one with you“ umfasst einen kurzen Informationsteil rund um die pflanzliche Lebensweise und zeigt mit 100 leckeren, gesunden und schnellen Rezepten, wie einfach und bereichernd die vegane Küche für dein Leben sein kann.
Zusätzlich beschreibt es meinen persönlichen Weg aus der psychischen und physischen Abhängigkeit vom Essen.“

Ich bin nun fleissig damit beschäftigt, Frischkäse in vielen Varianten und Camembert herzustellen – und zu geniessen.

Davon werde ich im Einzelnen noch berichten, aber bereits jetzt kann ich sagen, das Seminar bei Nicole hat sich sehr gelohnt! Es hat viel Spass gemacht, und die selbst hergestellten Käsealternativen (ich habe immer noch ein Problem mit dem Begriff „Alternativen“. Ich mache keine Alternativen für etwas. Ich mache leckeres und gesundes Essen) übertreffen geschmacklich, gesundheitlich und in ihrer Auswirkung auf die Umwelt die Produkte aus tierlicher Milch um Längen.

Wie immer, Fragen und Anregungen gern in die Kommentare, oder schreibt mir über das Kontaktformular.

Bis neulich! sagt Eure

Veggie


Schreibt mir gern jederzeit über das Kontaktformular! Ich werde mich dann so schnell wie möglich melden:

Bärlauchsalz

Frühling! Bärlauch! Es beginnt……

Der Frühling ist da! Langsam traut sich alles Grün hervor, und allen voran spriesst der Bärlauch hinter unserem Gewächshaus. Zeit, daraus leckere Sachen herzustellen!

Frisch gesammelter Bärlauch

Achtung!
Bitte nicht wild sammeln gehen, und auch nur bei großer Gewissheit pflücken! Es droht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen! Ich werde hier keine Tips und Hinweise veröffentlichen, wie die beiden zu unterscheiden sind! Bitte macht Euch kundig, oder kauft den Bärlauch beim Gemüsehändler, oder zieht selber Bärlauch im Garten (nicht in der Nähe von schon bestehenden Maiglöckchen!) aus geeignetem, überall erhältlichem Saatgut.
Die von mir genannten Rezepte sind sicher, solange Bärlauch verwendet wird! Ich hafte nicht für Schäden durch den Verzehr selbst gesammelter Pflanzen und Teilen von Pflanzen.

OK, jetzt wo es sicher ist, dass es wirklich Bärlauch ist, den wir verwenden wollen, kann es los gehen.

Für das Bärlauchsalz braucht es
200g Bärlauch
1kg Salz
3-4 EL Zitronensaft

Die Blätter werden gewaschen und ausgeschüttelt.
Zusammen mit einem Teil vom Salz und dem Zitronensaft (wie immer: SAFT! Nicht das billige Konzentrat in den kleinen gelben Plastikfläschchen!) wird alles im Omniblend oder mit dem Pürierstab sehr gründlich püriert.
Wenn ein Pürierstab verwendet wird, ist es hilfreich, die Blätter vorher klein zu schneiden.
In das entstandene Püree wird das restliche Salz eingerührt.
Jetzt muss es nur noch getrocknet werden. Ich hatte es mehrere Stunden bei 40° im Backofen, mit leicht geöffneter Tür. Wer Platz, Zeit und Möglichkeit hat, kann es auch an der Luft trocknen lassen.
Ich habe das getrocknete Bärlauchsalz noch einmal kurz im Personal Blender (Alternativ Kaffeemühle) angemahlen, weil sich ein paar größere Klumpen gebildet hatten

Das fertige Bärlauchsalz einfach in luftdicht verschließbare Behälter füllen, dort ist es ziemlich lange haltbar aufgrund des hohen Salzgehaltes.
Ein Glas habe ich in ein kleines WECK Glas eingekocht, das bekommt unser Nachbar, immerhin habe ich den Bärlauch hinter dem Gewächshaus im „Grenzgebiet“ geplündert.

Nun ja, nach dem Bärlauchsalz ist vor dem Bärlauch- Irgendwas. Es steht noch ausreichend im Garten, mit dem Salz bin ich noch lange nicht am Ende.
Ihr werdet weiteres erfahren, es laufen schon Verhandlungen mit dem „Ausland“

Bis dahin eine schöne Zeit und einen sonnigen Frühling wünscht Eure

Veggie