Österreich! Bärlauch Pesto „Silvia“

Bärlauchzeit!

Aktuell ist noch Bärlauchzeit. Schon fortgeschritten, aber ich ernte immer noch.
Im vergangenen Jahr erreichte mich ein Paket mit mehreren Gläsern Bärlauch Pesto von meiner guten Freundin Silvia aus Österreich. Unaussprechlich lecker! Ich hatte schon fast das Gefühl, dass der Bärlauch in Österreich Geschmacksintensiver ist, und habe Silvi direkt um das Rezept angebettelt.


Das Rezept

Das Rezept hat sie mir direkt zur Verfügung gestellt, zusammen mit ein paar Bildern. Ich habe das alles sogleich in meine Rezeptsammlung eingegeben, und möchte Euch das hier vorstellen:


Rezept – Download:

Rezept Bärlauch Pesto „Silvia“ als PDF findet Ihr hier:


Das Pesto werde ich vor Ende der Bärlauchzeit auch noch schnell herstellen, damit ich wieder das ganze Jahr leckere Nudeln mit Pesto geniessen kann!

Bärlauch Pesto „Silvia“

Liebe Silvia, magst Du mir noch Info zur Haltbarkeit geben? Dann ergänze ich das hier!


Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Euch Eure

Veggie

Bei Fragen, Wünschen, Anregungen, schreibt mir jederzeit gern über das Kontaktformular, oder in den Kommentaren:

Bärlauchsalz

Frühling! Bärlauch! Es beginnt……

Der Frühling ist da! Langsam traut sich alles Grün hervor, und allen voran spriesst der Bärlauch hinter unserem Gewächshaus. Zeit, daraus leckere Sachen herzustellen!

Frisch gesammelter Bärlauch

Achtung!
Bitte nicht wild sammeln gehen, und auch nur bei großer Gewissheit pflücken! Es droht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen! Ich werde hier keine Tips und Hinweise veröffentlichen, wie die beiden zu unterscheiden sind! Bitte macht Euch kundig, oder kauft den Bärlauch beim Gemüsehändler, oder zieht selber Bärlauch im Garten (nicht in der Nähe von schon bestehenden Maiglöckchen!) aus geeignetem, überall erhältlichem Saatgut.
Die von mir genannten Rezepte sind sicher, solange Bärlauch verwendet wird! Ich hafte nicht für Schäden durch den Verzehr selbst gesammelter Pflanzen und Teilen von Pflanzen.

OK, jetzt wo es sicher ist, dass es wirklich Bärlauch ist, den wir verwenden wollen, kann es los gehen.

Für das Bärlauchsalz braucht es
200g Bärlauch
1kg Salz
3-4 EL Zitronensaft

Die Blätter werden gewaschen und ausgeschüttelt.
Zusammen mit einem Teil vom Salz und dem Zitronensaft (wie immer: SAFT! Nicht das billige Konzentrat in den kleinen gelben Plastikfläschchen!) wird alles im Omniblend oder mit dem Pürierstab sehr gründlich püriert.
Wenn ein Pürierstab verwendet wird, ist es hilfreich, die Blätter vorher klein zu schneiden.
In das entstandene Püree wird das restliche Salz eingerührt.
Jetzt muss es nur noch getrocknet werden. Ich hatte es mehrere Stunden bei 40° im Backofen, mit leicht geöffneter Tür. Wer Platz, Zeit und Möglichkeit hat, kann es auch an der Luft trocknen lassen.
Ich habe das getrocknete Bärlauchsalz noch einmal kurz im Personal Blender (Alternativ Kaffeemühle) angemahlen, weil sich ein paar größere Klumpen gebildet hatten

Das fertige Bärlauchsalz einfach in luftdicht verschließbare Behälter füllen, dort ist es ziemlich lange haltbar aufgrund des hohen Salzgehaltes.
Ein Glas habe ich in ein kleines WECK Glas eingekocht, das bekommt unser Nachbar, immerhin habe ich den Bärlauch hinter dem Gewächshaus im „Grenzgebiet“ geplündert.

Nun ja, nach dem Bärlauchsalz ist vor dem Bärlauch- Irgendwas. Es steht noch ausreichend im Garten, mit dem Salz bin ich noch lange nicht am Ende.
Ihr werdet weiteres erfahren, es laufen schon Verhandlungen mit dem „Ausland“

Bis dahin eine schöne Zeit und einen sonnigen Frühling wünscht Eure

Veggie