Probenähen Softshell- Jacke „Aimee“

Veggie hat sich eine Wetterjacke genäht!
Die „Aimee“ von MiouMiou

Softshell- Jacke „Aimee“ XL

Ich durfte wieder einmal teilnehmen an einem Probenähen der lieben Mechthild von MiouMiou. Dieses Mal war es die Softshell- Jacke „Aimee“ in XL. Genäht habe ich sie in Gr. 46, aus einem zu mir passenden wirren bunten Softshell.

Material

Den Stoff und die Paspel habe ich gekauft bei Stick & Style, der Reissverschluss ist von Glückpunkt.
Zum Einsatz kamen die W6 N8000, meine „Marilyn“,
und die W6 N656D, meine Overlock „Felix“.
Das Garn war wie immer Amann Isacord 40. Auch in der linken Nadel der Overlock, in den restlichen drei lief No-Name Overlockgarn.
Ansonsten braucht es nur das normale Näh- Zubehör.

Herstellung

Der Stoff war tatsächlich so wie im Shop abgebildet. Manchmal gibt es ja leider Differenzen in der Abbildung.
Ich habe das Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt und dann die einzelnen Schnitteile ausgeschnitten.
Ich liebe diesen Arbeitsschritt jedes Mal wieder. Nicht.
In meinem Restefundus habe ich noch etwas grünen Jersey von dem zuvor genähten Shirt gefunden, und damit die Einsätze der Taschen genäht. Um sie zu verstärken, habe ich sie zuvor auf Softshell aufgenäht, das verleiht der Tasche mehr Stabilität. Zwischen den Einzelteilen von Vorder- und Rückenteil kam passend zum Softshell noch glitzernde Paspel, um das Veggie Klischee aufrecht zu erhalten. Gibt es immer noch Menschen, die „Normal“ von mir erwarten? Die Teile werden einfach zusammengesetzt, die Kapuze und der Reissverschluss eingenäht. Dabei war das Wonder Tape wieder sehr hilfreich. Ärmel- und unteren Saum nähen. Alles kein Hexenwerk, in der Anleitung bekommt man jede Menge Hilfestellung.

Dieser Beitrag ist keine Werbung. Die Namen der Hersteller nenne ich nur, weil diese für dieses Projekt genutzt wurden, und genannt werden müssen. Ich kaufe Stoffe und Zubehör bei vielen verschiedenen Shops und Läden, ich bevorzuge keinen speziellen und werde nicht für Produktnennung finanziell begünstigt.

Abweichend von der Anleitung wurden unten in den Ärmeln Bündchen eingesetzt, um dort den Wind abzuweisen, oben am Reissverschluss ist ein Kinnschutz angenäht, damit keine Haut im Reissverschluss eingeklemmt werden kann. Nach einem Test draussen habe ich dann noch eine Blende auf dem kompletten Reissverschluss aufgesetzt, damit wirklich kein Wind mehr in die Jacke kommt.
Im übrigen ist die Jacke mehr ein Mantel, im Schnittmuster ist aber auch eine Jackenvariante enthalten, ebenso wie eine andere Kapuzenform, und man kann auch ohne Taschen nähen.

Ergebnis

Das Schnittmuster und die Anleitung haben mir sehr gut gefallen, die Masstabelle ist korrekt, die Jacke passt exakt wie ausgemessen. Die einzelnen Anleitungsschritte waren sehr verständlich, und auch Anfänger, die schon den einen oder anderen Kilometer Garn verbraucht haben, sprich: sich an Softshell herantrauen möchten, finden in der Aimee ein sehr schönes Projekt!


Wenn ihr sie auch nähen möchtet, dann gibt es von mir eine ausdrückliche Empfehlung! Habt ihr Fragen, könnt ihr mir in den Kommentaren schreiben, oder über das Kontaktformular.

Einen schönen Herbstanfang – vielleicht ja mit eigener Aimee – wünscht Euch

Eure Veggie

Kontakt:

Sendet mir eine Nachricht über das Kontaktformular, ich antworte Euch schnellstmöglich!

Gürteltasche

Eine Urlaubsgürteltasche für mich – natürlich bunt!

Bald ist Urlaub! Ich bringe den für mich unaussprechlichen Mut auf und steige in ein Flugzeug! Is nix mit zu Fuß und Eulen nach Athen tragen und so…. Die können fliegen, also werde ich das auch einmal ausprobieren.

Damit ich bequem durch Athen bummeln kann, und dort nicht unentwegt auf meine Tasche aufpassen muss, habe ich entschieden, dass ich eine Gürteltasche brauche. Wie die Veggie so ist, findet sie nix was ihr gefällt, und muss es halt selber herstellen.
Grundlage war der Miniorganizer von der Taschenspieler II CD von Farbenmix.
Genutzt habe ich einen Buntstift- Jersey und Korkstoff. Beide gekauft bei Altex Stoffe in Gronau. Restliche Materialien waren auch von dort, oder aus meinem Fundus. (Das sind die Sachen, die ich aus defekten anderen Sachen heraustrenne. Reißverschlüsse sind teuer, und müssen nicht in den Müll, nur weil das drumherum kaputt ist)
Auf den Jersey habe ich Vlies zur Verstärkung aufgebügelt.
Zusammengenäht habe ich alles wieder mit meiner Marilyn und der Muna.

Nach dem Zuschneiden und Reißverschluss einnähen brauchten die Vorder- und Rückseite „nur“ noch in den Seitenstreifen eingenäht werden. Das war eine ordentliche Fummelei, und ein Teil habe ich auch prompt erst einmal falsch herum eingesetzt. Macht nix, der Näherin bester Freund ist halt mitunter der Auftrenner.

Im Unterschied zum Original habe ich diese Tasche hinten mit zwei Gurtband- Laschen versehen. Dafür habe ich den Kork der Rückseite komplett mit Jeans Stoff belegt. Sieht man hinterher nicht, aber er ist belastbarer als der Kork. Durch die Laschen passt entweder ein Gurtband mit Schnalle oder der eigene Hosengürtel.
Nun kann ich entspannt einkaufen gehen, ohne den nötigen Rundumblick für Langfinger.

Mitten in der Produktion kam die Post mit den bestellten Logos. Nun überlege ich, ob ich noch eins vorn auf die Tasche aufbringe. Obwohl ja innen schon mein altes eingenäht ist.
Schreibt gern in die Kommentare, ob das Logo noch drauf soll oder nicht.

In der kommenden Woche habe ich Urlaub, da kommt dann wieder mehr übers kochen. Ich muss ja noch Baiser machen. Und Macarons. Und Waffeln. Und Lebervurst. Und Nougattorte, und und und…..
Bis dahin gutes gelingen bei Euren Projekten sagt Eure

Veggie

Ein wenig oranjen….

Zwischenprojekt Pullover, mal was für mich selbst

Muss auch mal sein, ich kann ja nicht alles ausser Haus verschenken.

Mit dem neuen Job läuft es echt genial. Aufgrund der Schichten habe ich zwischendurch immer mehrere ganze Tage frei, an denen ich zuhause gut was schaffe, und also auch an der Nähmaschine.

Dieses Mal habe ich einen „Rest“ schönen dicken schwarzen Sweat- Stoff mit einem orangen „Strick“ Optik Jersey kombiniert.

Schnittmuster ist eine Minou von mioumiou. Diese hatte ich ja schon mal in grün mit einem Leguan ohne Ärmel genäht. Das war allerdings vor meinem blog, da werf ich bei Gelegenheit ein Foto nach.

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, aber endlich habe ich ein Halsbündchen aus Jersey eingesetzt. Ist doch gar nicht so schwieriges Hexenwerk wie gedacht / befürchtet.

Genäht wurde das komplette Projekt auf der W6 N8000 Nähmaschine und der W6 454D Overlock. Ausserdem Standard Material, Rollschneider, Schneiderkreide, Stecknadeln, Stoffschere. That´s it. Kein großer Aufwand.

Zwischendurch war da tatsächlich noch genug Zeit, den besten Mann von allen mit einem Zimtkuchen zu versorgen. War auch ein Versuch ins blaue hinein, und hat auch funktioniert. Allerdings werde ich nicht wieder in dieser schwabbeligen Silikon Backform backen. Der Kuchen ist krumm und schief, als wäre er Opfer eines Autounfalls! Ich höre gerne von Euch, wie ich einen Kuchen Unfallfrei aus einer Metallform heraus bekomme! Dafür bin ich eindeutig zu blöde, und darum hatte ich das Silikondingen angeschafft. Gerne in die Kommentare, dort ist eh zu wenig los 😉

Als nächstes werde ich mich über zwei Taschen hermachen. Die Herrentasche und den Miniorganizer von der „Taschenspieler II“ CD von Farbenmix. Eine aus einer alten Feuerwehr- Hose für einen Kameraden der Feuerwehr und den Organizer für mich. Da teste ich mal das Nähen von Kork. Ich bin gespannt.

Bis neulich!

Eure Veggie

Schnabelina bag rosa „Austria“

Die rosa glitzer Edition für Österreich!

Sooooooo, jetzt ist sie fertig! Die dritte Schnabelina bag, und gleichzeitig die Zweite, die als Geschenk angefertigt wurde.

Wenn ich diesen Bericht veröffentliche, werde ich ihn schon eine Weile vorbereitet und gestaltet haben, denn ich muss ja abwarten, bis die Tasche die Empfängerin erreicht hat. Sonst würde ich ja die ganze Überraschung versauen.

Diese Tasche ist die bisher Aufwendigste. Ich habe aus verschiedenen Stoffen erst einmal einen Patchwork- Stoff hergestellt, und diesen dann weiterverarbeitet, für das Innenfutter und die Patches. Letztere sind noch unterfüttert und Freihand an der Maschine mit einem Quiltmuster versehen. Basis für die Aussentasche ist eine Jeans, die schon im Urlaub mit im Heimatland der späteren Besitzerin gewesen ist.

Für eine optimale Nutzbarkeit habe ich die Tasche mit ein paar Extras versehen.

  • Einen Reissverschluss im Boden, damit die Tasche bei Bedarf vergrößert werden kann.
  • Die „Hosentaschen“ der Jeans habe ich beim Zuschnitt so platziert, dass diese nutzbar bleiben.
  • Innen eine Tasche mit Reissverschluss und eine Seite mit Steckfächern.
  • Die Tasche ist komplett zu verschliessen, gegen „Langfinger“.

Die Tasche ist inzwischen fertiggestellt, und zu ihrer neuen Besitzerin nach Österreich gereist. Ich hoffe, dass sie gefällt, und gerne getragen wird. Um die neuen „Besitzverhältnisse“ ganz deutlich zu machen, habe ich den oberen Verschluss mit dem Namen bestickt.

Die Fertigstellung war wieder sehr Umfangreich, wie bei jeder Schnabelina bag, aber ich denke, es hat sich gelohnt.

Ich habe ca. 30 Stunden gebraucht, viele viele Meter Garn, ein paar Nadeln, und bei der schrägen Idee, einen Blingbling Gürtel und einen Perlenabschluss einzubauen, hat es noch ein Pfund Nerven gekostet.

Mit Blick auf mein neues Projekt „Herrentasche aus Feuerwehr Einsatzhose“ sage ich

Bis bald!

Eure Veggie

Feuer – Schnabelina

Diese ist meine zweite Schnabelina bag. Wieder in Größe M. Aussen habe ich ganz normale schwarze Jeans genommen, innen einen schönen Feuer- Digitalprint. Den hatte ich schon vor Ewigkeiten für diese Tasche gekauft, ich kann gar nicht mehr sagen, wo.

Das kostenlose ebook zum ebenso kostenlosen Schnitt gibt es bei Schnabelina. Die Tasche gibt es in vier Grössen. Von der kleinen Handtasche, bis zur grossen Strandtasche. Jeweils mit der Möglichkeit, sie halb oder ganz geschlossen zu nähen, mit oder ohne die Erweiterung, mit oder ohne Fächer in der Innentasche.

Wiederum eine grosse Hilfe waren die youtube Videos von der lieben Kirsten von

Das Haus mit dem Rosensofa

Natürlich habe ich ihr wieder die Erweiterung verpasst, damit man sie beim shoppen grösser machen kann und mehr hinein passt. Zusätzlich noch eine Inneneinteilung und ein Reissverschlussfach.

Die ganz grosse Besonderheit und gleichzeitig die grösste Herausforderung waren die Griffe und der Schultergurt aus Feuerwehrschlauch. Diese zu nähen war nicht sehr einfach bis annähernd unmöglich, weswegen ich an einigen Stellen mit Chicagoschrauben gearbeitet habe.

Diese „Feuerwehrfrau“- Edition habe ich für mich genäht, es ist endlich einmal wieder etwas, dass nicht als Geschenk unser Haus verlässt…..

Schnittmuster und Videos sind wirklich sehr gut und auch für Anfänger geeignet, das war bestimmt nicht meine letzte Schnabelina bag!

Spulensalat

Adieu Spulenfadensalat!

Ich glaube, ich habe endlich eine Lösung gefunden, wie ich die Unterfadenspulen aufbewahren kann, ohne dass sie sich ständig abwickeln.

Es gibt zwar Aufbewahrungsbehälter dafür, aber in denen wickelt sich das Garn auch noch ab. Ausserdem benutze ich mehrere verschiedene Garnstärken, für Stoffe oder Feuerwehrschlauch. Je nach Maschine dann auch noch Kunststoff- oder Metallspulen. Da habe ich die jeweilige Spule gern beim passenden Garn, um nicht aus Versehen mit unterschiedlichem Ober- und Unterfaden zu nähen.

Mit bisherigen Ideen bin ich leider gescheitert:

  • TesaFilm hält nicht unbedingt gut, ausserdem möchte ich den Kleber nicht am Garn haben.
  • Ein Gummiband ist so schlecht wieder von der Spule zu entfernen, und es verwickelt sich mit dem Garnende.
  • Ich habe „Bobbin Buddies“ gekauft, damit hält die Spule gut am Garn, aber das Ende ist immer noch nicht fixiert.
  • Kleine Haarklammern sind entweder zu klein, oder, wenn der Durchmesser passt, sind sie zu breit.
  • Die Zehentrenner, die man zum Fussnagel- Lackieren nimmt, halten die Spule nicht fest genug, die rutschen mir da raus.
  • Die „Garnleiter“ aus Holz, wo Garn und Spule auf einen Holzstab aufgespiesst wird, ist schon nicht schlecht, aber zu offen. Weniger genutztes Garn wird mir zu staubig, und den Staub möchte ich dann nicht in der Maschine haben. Beim Transport zu Nähtreffen o.ä. stellt sich trotzdem das alte Problem.
  • Im www habe ich dann „Bobbin Clips“ gefunden. Diese waren mir ehrlich gesagt, zu teuer. Die Form dieser Dinger ging mir aber nicht aus dem Kopf.

Nach ein paar Gesprächen, vielen Ideen und Gedanken, habe ich einen Versuch gestartet, und dieser hat funktioniert! Voilá! Die „Spulensicherung Veggie“:

Ich habe im Baumarkt einen halben Meter durchsichtigen Schlauch 12x2mm gekauft. (12mm Innendurchmesser, 2mm Materialstärke) Diesen habe ich in Ringe mit passender Breite geschnitten, und den Ring aufgetrennt. Nun passt er sehr gut um eine Spule herum. Ist leicht anzubringen und abzunehmen, und doch mobil. Lediglich mit dem Schlauchdurchmesser werde ich noch weiter testen, dieser ist glaube ich etwas klein bei vollen Spulen, dann wird er etwas zu stark aufgebogen. Das bildet sich aber auf einer warmen Heizung schnell zurück.

Die Bobbin Buddies kann ich weiter verwenden, sodass die Spulen auch beim jeweiligen Garn sind.

Nun möge endlich Ordnung einziehen!

Eure Veggie

Schlafanzug „Hund“

Ein Herren- Schlafanzug! Weil ich noch kein schönes SM gefunden habe, musste ein alter Schlafanzug zur Schnittmustererstellung herhalten. Die Hose habe ich aus ziemlich dünnem Ripp-Jersey genäht. Da gab es doch erst Probleme mit dem Transport auf der Overlock. Ich habe dann zum Schluss den Nähfussdruck ordentlich gesenkt. Aber auch dann musste ich sehr gegenhalten, damit der Stoff gerade eingezogen wird.

Das Oberteil ist aus einem schönen Hunde- Panel mit interessantem integriertem Kombistoff gefertigt. Die Stoffe sind alle recht dünn, es wird wohl ein Kurzärmeliger Sommerschlafanzug werden. Im Moment stehe ich noch vor der Frage, wie ich den Halsabschluss mache, d.h., wie ich den Bündchenstoff technisch korrekt in den V- Ausschnitt einsetzen muss. Das habe ich bisher noch nie gemacht, das gibt erst noch einen Knoten ins Hirn.

Das arme Hundliein hat jetzt wieder einen erweiterten Schimpfwörter- Wortschatz. Die konnte sich das Fluchen an der Overlock live anhören…

Ich sag ja immer: sobald mein Hund reden lernt, muss ich sie leider töten.

Die weiss einfach zu viel….

Eure Veggie

Leseknochen- Nacht

Horrido! Nächster Beitrag! Ich arbeite mich so langsam ein.

Gestern bis in die Nacht habe ich die Nadel zum Glühen gebracht. Fertig geworden sind einige Leseknochen, die nun für den Tierschutz verkauft werden können. Erkenntnis des Tages: Vlieseline auf Baumwolle braucht kein Mensch, macht nur alles unnütz starr. Jo. Öfter von gelesen. Aber wer  nicht hören will, näht sich eben nen Wolf.

„Rechtzeitig“ zu Weihnachten verschicke ich dann jetzt auch die Pakete nach Kanada und Österreich.

Morgen gehts mit Oma in den Werrepark! Schön in Ruhe bei einem Kaffee die Irren begaffen, die noch Geschenke in letzter Sekunde besorgen müssen. Das Spektakel schauen wir uns jedes Jahr wieder gerne an! Herrlich, wie die sich anmeckern und herumkeifen…..

Bis neulich!

Eure Veggie