Vegane „Leberwurst“

Heute sieht es so aus, schmeckt so, kommt aber komplett ohne Tierleid aus!

Früher hiess es Leberwurst. Vegane „Leberwurst“ aus Kidneybohnen und Tofu.
Früher mochte Veggie Leberwurst. Gerne. Sehr gerne!
Bis sie herausgefunden hat, was nach Kräften verheimlicht wird.
Unsägliches Tierleid, Wasserverschwendung und Umweltzerstörung.
Aber der Geschmack, der war schon ok. Den vermisst sie seitdem.
Zeit, das zu tun, was Omnivore gern als „Nachbauen“ bezeichnen.

Im www gibt es an jeder Ecke und Kreuzung ausreichend Rezepte, die von den Zutaten mitunter sehr unterschiedlich sind. Da schon gute Erfahrungen mit Bohnen vorhanden sind, um Grillpatties herzustellen, wurde eines dieser Rezepte bevorzugt.

Die abgebildeten Zutaten sind dreifache Rezeptmenge!

Das Rezept als PDF findet Ihr hier:

Majoran – das Schlüsselgewürz. Auch schon in der Variante der Omnivoren, die einen Bruchteil Leber enthält, und ansonsten nur fein durchgelassene Schlachtabfälle. Der Geschmack von „Leberwurst“ kommt von Majoran! Also auch bei meiner „Lebervurst“. Aktuell nehme ich mehr Majoran als im Rezept, da arbeite ich noch an der richtigen Menge. Die Zutaten können auch gut püriert werden, dann ist es wie „feine Leberwurst“, ich mochte allerdings schon immer lieber die Grobe.

Ich muss gestehen, bisher habe ich Bohnen aus der Dose genommen, als nächstes nehme ich trockene Bohnen, die ich selber koche. Wie da der Energieaufwand ist, kann ich nicht abschliessend beurteilen, aber wenigstens habe ich dann keine Dosen mehr im Müll.
Die Einkochzeit würde ich auf keinen Fall verkürzen, wegen der enthaltenen Zwiebeln.
(Die 45 Minuten im Grundrezept sind mir schon zu wenig)
Die lassen das Ganze sonst doch gern mal verderben. Aus diesem Grund deklariere ich diese Gläser auch als „begrenzt haltbar“. Das heisst, sie halten dann durchaus ein paar Monate, aber ich würde sie nicht über ein Jahr eingekocht stehen lassen, wie etwas eingekochtes Gemüse.

Ich habe ausgerechnet, dass, allein der Preis der Zutaten berechnet, 100g der Masse aufgerundet 0,50€ kosten. Diese Berechnung ist ohne Strom, Wasser, Arbeitszeit und Gläser. Dafür weiss ich aber, was drin ist, und was nicht. Das ist den Preis und die Mühe wert.

In der Familie ist dies ein beliebter Brotbelag. Ich selber mache mich nun über die nächste Sache her – Frisch“käse“ und Camembert.

Wer Veggie kennt, weiss, das sind noch längst nicht alle Ideen und Projekte. Man darf gespannt bleiben!
Bis bald, sagt Eure

Veggie

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Nudelauflauf

Leckere Resteverwertung!

Heute musste es zum Mittag schnell gehen, da habe ich fix einen Nudelauflauf zusammengestellt.
Gestern auf der Arbeit hatte ich mir Nudeln mit Tomatensauce gekocht, natürlich mal wieder hoffnungslos zu viel. Diese habe ich dann ergänzt mit Erbsen, Möhren, Champignons, Tofuwürfel.
Ich habe alles im Topf erwärmt, gewürzt, und mit Püree aus getrockneten Tomaten und Hafersahne abgeschmeckt.

Für oben drauf statt Käse habe ich wieder die Mehlschwitze zum Überbacken genommen. Ein Rezept dafür findet ihr unter Kartoffel-Spinat-Auflauf.
Für den Rest gibt es kein Rezept, ich kann da nur die Zutaten aufzählen. Da habe ich wieder nach Laune und Gefühl gekocht.

Der Auflauf kommt in den Backofen, auch nach eigenem Belieben, bis er den gewünschten Bräunungsgrad hat. Unser war 25 Minuten bei 200° drin. Eindeutig noch zu hell, aber wir hatten heute leider nicht so viel Zeit. Der ganze Auflauf ist ja eigentlich schon gar, es geht wirklich nur noch um das bräunen der Decke. Vielleicht beschleunigt das auch die Grillfunktion vom Ofen. Versuch macht klug.

Das besondere am Auflauf heute war, dass er fein abgechmeckt war mit selbstgemachtem Bärlauchsalz. Dazu in Kürze mehr.

Bis dahin, viel Spaß beim Nachkochen
sagt Eure

Veggie