Ein neues Fahrrad in Veggies Welt!

Veggie hat ein neues Fahrrad, sucht einen gescheiten Fahrradcomputer, hat Decathlon leergekauft und ist jetzt bei Strava.
Es war nicht die Waage, die gelogen hat – ich hab mich gründlich selbst belogen!

Meine Güte! Nun hab ich lange genug behauptet, die Waage würde lügen! Ein einfacher Blick auf aktuelle Bilder verrät, Veggie ist wohl eher Fetti.
Zusätzlich zum Umstellen der Ernährung möchte ich mich mehr bewegen. Also lasse ich das Auto stehen, und fahre Rad. Mit meiner alten Tiefeinsteiger- 7-Gang- Nabenschaltung- Möhre ist das aber nicht so allzu spaßig. Ich war mit Kollegen auf Radtour von Hameln über Rinteln nach Oeynhausen. Nun ja, in Rinteln bin ich in den Zug gestiegen und heim gefahren. Nach 30 von ca. 60 km. Mit fehlender Kondition und schlechtem Material habe ich aber allein dafür einen Orden verdient.

Was ist also die Lösung des Problems? Ein neues Fahrrad muss her!

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Veggies best

Voilá! Mein neuer Begleiter, ein Conway TS 500
28″ 30 Gang, Scheibenbremsen vorn und hinten
TRAPEZ (früher hiess soetwas noch „Damenmodell“)

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Um ordentlich unterwegs sein zu können, habe ich es noch mit Satteltaschen und einer Lenkertasche ausgestattet, die Satteltaschen mit Diebstahlsicherung nachgerüstet.
Zur Eröffnung des Decathlon im Werrepark habe ich diesen auch gleich noch geplündert. Regenjacke, Hose, Handschuhe, Flaschenhalter mit Flasche.
Passt! Veggie kann sich auf den Weg machen!

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Warte mal, da war doch noch was?

Hundi!
Klar, der Anhänger für Hundilein muss ja auch wieder ans Rad!
Gesagt, getan. Oder auch nicht. Statt einer Mutter schaute mich an der Nabe ein Schnellspanner an. Wie zum T***** bekomme ich da die Kupplung für den Anhänger dran? Zum Glück habe ich richtig gründlich gute Arbeitskollegen, die sich damit auskennen. Die haben mir das erklärt, und im Nachhinen ist es auch ganz einfach gewesen. Man muss es nur erst mal wissen.

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Ich möchte gerne meinen eigenen Fortschritt verfolgen können. Dafür habe ich mich bei STRAVA angemeldet. (Für Interessierte: dort unter meinem richtigen Namen Claudia Krol). Was jetzt noch fehlt, ist ein ordentlicher Fahrradcomputer, der auch mit Strava zu verbinden ist, und den ich auch mal für Wanderungen nutzen kann. Bisher hänge ich beim Garmin EDGE 1030, bin aber noch weiter am suchen. Wenn Ihr da etwas wisst, gern in die Kommentare oder über das Kontaktformular! Meine Fahrten über Strava sind auch in der Sidebar von Veggies Welt verlinkt, dort allerdings meine Fahrten für den Club „Vexit – der vegane Stammtisch Bad Oeynhausen“.

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Meine erste grössere Herausforderung war die Fahrt zu meinem Lieblingscafé
Café Herzstück
in der Klosterstrasse 28 in Bad Oeynhausen. Wie gesagt, Veggie mit Übergewicht und mieser Kondition, fährt die 2,2km durch den Sielpark, vorbei am Parkhaus Sültebusch mit ordentlich Steigung drin. Klingt einfach, war es aber nicht!
In meinem Wahn habe ich den Hund mitgenommen, insgesamt 35kg hinten mit dran! Am Sültebusch musste ich dann auch kurzfristig absteigen. Ich hatte dass Gefühl, dass der Hund ausgestiegen war, und am Anhänger zieht!


Das wird noch ein hartes Stück Arbeit, möchte ich doch im kommenden Jahr noch mehr fahren, und der Hund soll ja mit dabei sein können! Im Hinterkopf arbeite ich schon an einer Urlaubsfahrt nach Purmerend, nördlich von Amsterdam, zu meiner Halbschwester.
Wie-was, Halbschwester? Ja, DAS ist noch eine ganz andere Geschichte, die das Leben schrieb….. Und es ist eine schöne Geschichte!

Bis bald, sagt Eure

Veggie

Fragen? Anregungen? Kritik? Schreibe mir über das Kontaktformular, ich antworte so schnell es geht!

Probenähen Softshell- Jacke „Aimee“

Veggie hat sich eine Wetterjacke genäht!
Die „Aimee“ von MiouMiou

Softshell- Jacke „Aimee“ XL

Ich durfte wieder einmal teilnehmen an einem Probenähen der lieben Mechthild von MiouMiou. Dieses Mal war es die Softshell- Jacke „Aimee“ in XL. Genäht habe ich sie in Gr. 46, aus einem zu mir passenden wirren bunten Softshell.

Material

Den Stoff und die Paspel habe ich gekauft bei Stick & Style, der Reissverschluss ist von Glückpunkt.
Zum Einsatz kamen die W6 N8000, meine „Marilyn“,
und die W6 N656D, meine Overlock „Felix“.
Das Garn war wie immer Amann Isacord 40. Auch in der linken Nadel der Overlock, in den restlichen drei lief No-Name Overlockgarn.
Ansonsten braucht es nur das normale Näh- Zubehör.

Herstellung

Der Stoff war tatsächlich so wie im Shop abgebildet. Manchmal gibt es ja leider Differenzen in der Abbildung.
Ich habe das Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt und dann die einzelnen Schnitteile ausgeschnitten.
Ich liebe diesen Arbeitsschritt jedes Mal wieder. Nicht.
In meinem Restefundus habe ich noch etwas grünen Jersey von dem zuvor genähten Shirt gefunden, und damit die Einsätze der Taschen genäht. Um sie zu verstärken, habe ich sie zuvor auf Softshell aufgenäht, das verleiht der Tasche mehr Stabilität. Zwischen den Einzelteilen von Vorder- und Rückenteil kam passend zum Softshell noch glitzernde Paspel, um das Veggie Klischee aufrecht zu erhalten. Gibt es immer noch Menschen, die „Normal“ von mir erwarten? Die Teile werden einfach zusammengesetzt, die Kapuze und der Reissverschluss eingenäht. Dabei war das Wonder Tape wieder sehr hilfreich. Ärmel- und unteren Saum nähen. Alles kein Hexenwerk, in der Anleitung bekommt man jede Menge Hilfestellung.

Dieser Beitrag ist keine Werbung. Die Namen der Hersteller nenne ich nur, weil diese für dieses Projekt genutzt wurden, und genannt werden müssen. Ich kaufe Stoffe und Zubehör bei vielen verschiedenen Shops und Läden, ich bevorzuge keinen speziellen und werde nicht für Produktnennung finanziell begünstigt.

Abweichend von der Anleitung wurden unten in den Ärmeln Bündchen eingesetzt, um dort den Wind abzuweisen, oben am Reissverschluss ist ein Kinnschutz angenäht, damit keine Haut im Reissverschluss eingeklemmt werden kann. Nach einem Test draussen habe ich dann noch eine Blende auf dem kompletten Reissverschluss aufgesetzt, damit wirklich kein Wind mehr in die Jacke kommt.
Im übrigen ist die Jacke mehr ein Mantel, im Schnittmuster ist aber auch eine Jackenvariante enthalten, ebenso wie eine andere Kapuzenform, und man kann auch ohne Taschen nähen.

Ergebnis

Das Schnittmuster und die Anleitung haben mir sehr gut gefallen, die Masstabelle ist korrekt, die Jacke passt exakt wie ausgemessen. Die einzelnen Anleitungsschritte waren sehr verständlich, und auch Anfänger, die schon den einen oder anderen Kilometer Garn verbraucht haben, sprich: sich an Softshell herantrauen möchten, finden in der Aimee ein sehr schönes Projekt!


Wenn ihr sie auch nähen möchtet, dann gibt es von mir eine ausdrückliche Empfehlung! Habt ihr Fragen, könnt ihr mir in den Kommentaren schreiben, oder über das Kontaktformular.

Einen schönen Herbstanfang – vielleicht ja mit eigener Aimee – wünscht Euch

Eure Veggie

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Aronia Beeren

Veggie hat den Aronia Strauch leer gepflückt, und weil es zu viele Beeren für den direkten Verbrauch waren, wurden sie kurzerhand eingekocht.

Ernte

Eine unserer neueren Errungenschaften war ein Aronia- Strauch. Er ist erst Hüfthoch, aber bereits in diesem Jahr hat er sein Bestes getan, und ich konnte von der übersichtichen Anzahl an Zweigen doch eine beachtliche Menge Beeren ernten. Im Gegensatz zu den anderen Obstbäumen steht dieser Strauch direkt vorn an der Straße, ich denke diese sauren Dinger wird sich niemand so direkt von der Hand in den Mund pflücken. Und wenn doch, dann garantiert nur EINE!


Warum Aronia?

Ja, wieso eigentlich stellt man sich dann so saures Obst in den Garten?
Ganz einfach: Abwechslung und Vitamine.
Kombiniert mit Aronia bekommt z.B. Apfelsaft, eine Cremetorte, Apfelkuchen oder oder oder eine ganz neue, frische Note.
Und Aronia Beeren enthalten obszön viele Vitamine und Mineralstoffe.
Relevant sind hier besonders

  • Eisen
  • Folsäure
  • Jod
  • Magnesium
  • Vitamin C

Die genaue Menge der Inhaltsstoffe können in einschlägiger Literatur und im www. nachgeschlagen werden.


Einkochen

Wie nun bekomme ich die Beeren haltbar? Ich habe nicht endlos viel Platz im Gefrierschrank, und auf längere Zeit gesehen hat das Dingen ja auch immensen Stromverbrauch.
Also ist es die bessere Variante, die Beeren schön althergebracht einzukochen. Da verbrauche ich auch erst Strom, danach allerdings stehen die Gläser im Keller und verbrauchen nur ein bissl Platz.

Die Beeren wurden also gewaschen, verlesen und in Gläser gefüllt. Die Gläser habe ich vorher abgewaschen, und bei 100°C 10 Minuten im Backofen sterilisiert. Die Gummiringe werden in Essigwasser ausgekocht.
Abschliessend werden die Gläser aufgefüllt mit gekochtem Zuckerwasser, wobei 100g Zucker auf 1 Liter Wasser genutzt werden. Verschliessen, und 45 Minuten einkochen bei 100°C.
Normal koche ich im Einkochautomaten ein, aber weil es von dem kleinen Busch nur 4 Gläser ergeben hat, habe ich dieses Mal den Kochtopf gewählt. Man muss dann eben in der Nähe bleiben, und die Zeit nehmen, ab dem Zeitpunkt an dem das Wasser beginnt zu kochen.

Nach dem Einkochen die Gläser aus dem Wasser nehmen und ohne Zugluft abkühlen lassen. Dass sie in Handtücher gewickelt speziell langsam abkühlen müssen, ist ein Irrglaube aus Anno Schnee und schlicht nicht zutreffend. Klammern abnehmen und kontrollieren, ob die Gläser dicht verschlossen sind. Das klappt auch mit einer schnellen Sichtprobe. Neigen sich die Laschen der Gummiringe nach unten, ist das Glas dicht.
Die Beeren sind jetzt mindestens ein Jahr haltbar. Erfahrungsgemäß sind sie wesentlich länger haltbar, das möchte ich aber nicht an einen bestimmten Zeitpunkt festgelegt veröffentlichen.


Verwendung

Die Aronia kann verwendet werden für Saft, diesen auch in Wein, in Likören und Glühwein, in Kuchen, Saucen, Muffins, Cremes, Konfitüre in Mischung mit anderen Früchten, Tee aus getrockneten Beeren, kandierte und Schokolierte Früchte, und noch etliches mehr.
Saft mit Zucker zu Sirup eingekocht schmeckt gut in Prosecco oder Sekt, und ist eine prima Zusatzstofffreie Möglichkeit, Speisen, Cremes, Glasuren etc. rot zu färben.


Bei all den vielen Anwendungsmöglichkeiten werde ich wohl unseren Strauch anfeuern müssen, schnell zu wachsen, damit ich im kommenden Jahr noch mehr Früchte ernten kann!
Und wer keinen Garten hat: Aronia Beeren kann man auch kaufen! Am besten natürlich von Biohof.

Also: ran an die Vitamine meint

Eure Veggie

Nachtrag: Ich weiss, auf den Fotos sieht man, dass die Beeren schon im August eingekocht wurden. Ich habe seitdem ein wenig damit gehadert, ob ich einen direkten Vitaminvergleich mit veröffentliche, mich aber dann doch dagegen entschieden, weil ich nicht für jede Quelle deren Richtigkeit gewährleisten kann.

Fragen und Anregungen gerne in die Kommentare, oder über das Kontaktformular!


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Hefeschnecken

Veggie hat leckere Hefeschnecken gebacken!

Beliebtes Gebäck bei uns zuhause – Hefeschnecken.
Heute lecker gefüllt mit Obst.
Es sind viele verschiedene Geschmacksrichtungen möglich, statt Obst auch mal Marzipan und Nüsse, Nougatcreme, und wenn man den Hefeteig nicht süss zubereitet, kann man es auch füllen wie Pizza!
Der Phantasie sind wieder Mal keine Grenzen gesetzt!

Für die Zubereitung braucht ihr folgendes :
– 500g Mehl
– 1 Päckchen Trockenhefe
(oder 1/2 Würfel frische Hefe aufgelöst in warmer
Flüssigkeit)
– 80g Zucker
– 1TL gemahlene Vanille
– 250ml Pflanzendrink
– 70g Margarine

Alle trockenen Zutaten vermischen.
Milch erwärmen und die Margarine darin schmelzen.
Zu einem geschmeidigen Teig verkneten, und an einem warmen Ort zugedeckt für ca. 45 Min aufgehen lassen.

Zutaten für die Füllung:

– 150g TK-Himbeeren
– 100g Puderzucker
– 35g Margarine
– 30g Marzipan
– 25g Mandelblättchen

Himbeeren in einem Topf erwärmen und den Puckerzucker unterrühren. Zu einer einheitlichen Masse pürieren.
(Sollte die Masse zu flüssig sein, kann sie mit Mehl angedickt werden) Margarine zerlassen und eine runde Backform damit ausstreichen. 1 EL flüssige Margarine für später beiseitestellen.
Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten und rechteckig ausrollen (ca. 55 mal 35cm). Teig mit der Füllung bestreichen. Marzipan mit den Fingern zerbröseln und darüber verteilen. Mandelblättchen über die Füllung streuen.
Teig von der Längsseite her aufrollen, in 12 Stücke schneiden, diese aufrecht in die gefettete Backform schichten und nochmals 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Ofen auf 190 Grad Ober-und Unterhitze erwärmen, die Schnecken 20 bis 25 Min backen. Nach 10 Minuten Backzeit mit zerlassener Margarine bestreichen.
Aus 50g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft eine Glasur anrühren, auf den warmen Schnecken verteilen und mit Mandelblättchen garnieren.

Ein paar Bilder von der Herstellung:

Immer wieder lecker! Vegan, schnell und vielseitig.
Viel Spass beim Ausprobieren wünscht
Eure

Veggie

Fragen? Anregungen? Schreibt es gerne in die Kommentare oder nutzt das Kontaktformular:

Löwenzahnhonig

Löwenzahn, für auf´s Brot, in den Nachtisch, in den Kuchen, in Tee.
Lecker, vielfältig, frei von Zusatzstoffen!
Eigentlich wollte ich über etwas ganz anderes berichten, aber damit ein Nachmachen noch möglich ist, bevor der ganze Löwenzahn verblüht ist, kommt das heut erst an die Reihe.

Vorab: ja, ich weiß, dass es kein echter Honig ist. Es ist ein Sirup, oder eine Art Gelee. Damit aber jeder weiß, was es in etwa sein soll, nenne ich es im Titel Honig. Denn es hat die Konsistenz, und den Geschmack, nur eben ohne Bienen.

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Für diesen leckeren „Honig“ braucht es nur wenige Zutaten und ein bischen Zeit. Ich habe kein genaues Rezept, daher habe ich lediglich die für diesen Bericht gebrauchten Mengen notiert:

ca. 450g Löwenzahnköpfe
2,5 Liter Wasser
2,5 kg Zucker, ich verwende Rohrohrzucker.
Bei Verwendung von gebleichtem raffinierten Zucker wird der Sirup heller, über den Geschmack kann ich da allerdings nichts sagen.

Die gesammelten Blütenköpfe habe ich gründlich gewaschen, mit dem Wasser im Topf aufgekocht, und wieder abkühlen lasssen. Das Ganze dann über Nacht ziehen lassen. Am Tag darauf werden die Blüten erst durch ein Sieb und dann durch ein Küchentuch abgesiebt. Den Sud habe ich dann mit dem Zucker gekocht. Er muss dabei Flüssigkeit verlieren, dass er eindickt. Im heissen Zustand ist es erst noch flüssig, daher zwischendurch eine Gelierprobe machen. Dazu ein wenig auf einen kalten Porzellanteller geben. Wenn diese Masse abgekühlt bei Zimmertemperatur die gewünschte Konsistenz hat, kann es in Gläser abgefüllt werden.

Dieses Mal gibt es versuchsweise auch bewegte Bilder!

Löwenzahnblüten aufkochen

Die Gläser müssen sehr sauber sein! Ich sterilisiere sie
15 Minuten bei 110° im Backofen, nachdem ich sie mit Wasser ausgespült habe. Die Deckel ebenso mit in den Backofen legen.

Nachdem alles in die Gläser gefüllt ist, schließe ich zügig die Gläser mit den noch warmen Deckeln. Bitte Backofenhandschuhe anziehen! Der Sirup ist heiß!
Beim Abkühlen knacken die Deckel, dann sind sie durch das entstandene „Vakuum“ Luftdicht geschlossen, und halten sich etwa ein Jahr. Bis zur nächsten Löwenzahnblüte, falls genug Gläser produziert wurden. Bei den angegebenen Mengen habe ich zehn Gläser füllen können.

Weiter geht es im Mai gleich mit den schönen frischen hellgrünen Tannenspitzen. Gleiches Prinzip, und auch sehr lecker! Bericht folgt! Bis dahin viel Spass beim Löwenzahn pflücken sagt Eure

Veggie

Bärlauchsalz

Frühling! Bärlauch! Es beginnt……

Der Frühling ist da! Langsam traut sich alles Grün hervor, und allen voran spriesst der Bärlauch hinter unserem Gewächshaus. Zeit, daraus leckere Sachen herzustellen!

Frisch gesammelter Bärlauch

Achtung!
Bitte nicht wild sammeln gehen, und auch nur bei großer Gewissheit pflücken! Es droht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen! Ich werde hier keine Tips und Hinweise veröffentlichen, wie die beiden zu unterscheiden sind! Bitte macht Euch kundig, oder kauft den Bärlauch beim Gemüsehändler, oder zieht selber Bärlauch im Garten (nicht in der Nähe von schon bestehenden Maiglöckchen!) aus geeignetem, überall erhältlichem Saatgut.
Die von mir genannten Rezepte sind sicher, solange Bärlauch verwendet wird! Ich hafte nicht für Schäden durch den Verzehr selbst gesammelter Pflanzen und Teilen von Pflanzen.

OK, jetzt wo es sicher ist, dass es wirklich Bärlauch ist, den wir verwenden wollen, kann es los gehen.

Für das Bärlauchsalz braucht es
200g Bärlauch
1kg Salz
3-4 EL Zitronensaft

Die Blätter werden gewaschen und ausgeschüttelt.
Zusammen mit einem Teil vom Salz und dem Zitronensaft (wie immer: SAFT! Nicht das billige Konzentrat in den kleinen gelben Plastikfläschchen!) wird alles im Omniblend oder mit dem Pürierstab sehr gründlich püriert.
Wenn ein Pürierstab verwendet wird, ist es hilfreich, die Blätter vorher klein zu schneiden.
In das entstandene Püree wird das restliche Salz eingerührt.
Jetzt muss es nur noch getrocknet werden. Ich hatte es mehrere Stunden bei 40° im Backofen, mit leicht geöffneter Tür. Wer Platz, Zeit und Möglichkeit hat, kann es auch an der Luft trocknen lassen.
Ich habe das getrocknete Bärlauchsalz noch einmal kurz im Personal Blender (Alternativ Kaffeemühle) angemahlen, weil sich ein paar größere Klumpen gebildet hatten

Das fertige Bärlauchsalz einfach in luftdicht verschließbare Behälter füllen, dort ist es ziemlich lange haltbar aufgrund des hohen Salzgehaltes.
Ein Glas habe ich in ein kleines WECK Glas eingekocht, das bekommt unser Nachbar, immerhin habe ich den Bärlauch hinter dem Gewächshaus im „Grenzgebiet“ geplündert.

Nun ja, nach dem Bärlauchsalz ist vor dem Bärlauch- Irgendwas. Es steht noch ausreichend im Garten, mit dem Salz bin ich noch lange nicht am Ende.
Ihr werdet weiteres erfahren, es laufen schon Verhandlungen mit dem „Ausland“

Bis dahin eine schöne Zeit und einen sonnigen Frühling wünscht Eure

Veggie

Nudelauflauf

Leckere Resteverwertung!

Heute musste es zum Mittag schnell gehen, da habe ich fix einen Nudelauflauf zusammengestellt.
Gestern auf der Arbeit hatte ich mir Nudeln mit Tomatensauce gekocht, natürlich mal wieder hoffnungslos zu viel. Diese habe ich dann ergänzt mit Erbsen, Möhren, Champignons, Tofuwürfel.
Ich habe alles im Topf erwärmt, gewürzt, und mit Püree aus getrockneten Tomaten und Hafersahne abgeschmeckt.

Für oben drauf statt Käse habe ich wieder die Mehlschwitze zum Überbacken genommen. Ein Rezept dafür findet ihr unter Kartoffel-Spinat-Auflauf.
Für den Rest gibt es kein Rezept, ich kann da nur die Zutaten aufzählen. Da habe ich wieder nach Laune und Gefühl gekocht.

Der Auflauf kommt in den Backofen, auch nach eigenem Belieben, bis er den gewünschten Bräunungsgrad hat. Unser war 25 Minuten bei 200° drin. Eindeutig noch zu hell, aber wir hatten heute leider nicht so viel Zeit. Der ganze Auflauf ist ja eigentlich schon gar, es geht wirklich nur noch um das bräunen der Decke. Vielleicht beschleunigt das auch die Grillfunktion vom Ofen. Versuch macht klug.

Das besondere am Auflauf heute war, dass er fein abgechmeckt war mit selbstgemachtem Bärlauchsalz. Dazu in Kürze mehr.

Bis dahin, viel Spaß beim Nachkochen
sagt Eure

Veggie

Kartoffelcurry

Das Wetter wird besser – wir kochen draussen!

Veganer Eintopf aus dem FT12.
Moment mal – WAS ist ein FT12?
Der FT, also Feuertopf ist unsere neueste Anschaffung, und auf dem besten Weg, ein Hobby zu werden. Wir haben uns dabei für einen Petromax entschieden. Die Bezeichnung FT12 ist die Größenbezeichnung. Erste Versuche gab es mit dem FT6, einem kleineren Bruder des „großen“ Kochtopfes. Der Topf kann auf einer Feuerstelle mit Briketts genutzt werden, oder auch an einem Dreibein über offenem Feuer. Die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich, sogar backen kann man darin. Wir wollten für den Anfang einen Eintopf ausprobieren.


Kartoffelcurry – Originalrezept für 2 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 600g Kartoffeln festkochend
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 2 Möhren
  • 1 rote, grüne oder gelbe Paprika
  • 150g Zuckererbsenschoten
  • 2 TL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 2 TL gelbe Currypaste
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 EL Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:
Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Öl anschwitzen, Currypaste hinzugeben und auflösen. (Unser grandios miserabel eingerichteter örtlicher Supermarkt hatte keine Currypaste, da habe ich Currypulver nehmen müssen) Kartoffeln, Möhren, Ingwer, Paprika und Knoblauch in gewünschter Größe zerkleinert hinzugeben und kurz mitgaren. Mit Brühe ablöschen. 30 min mit Deckel köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast gar sind. Zum Ende hin Kokosmilch hinzugeben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Für größere Portionen einfach das Rezept hochrechnen.

Ich wollte dieses Rezept unbedingt für meinen Geburtstag zubereiten. Hochgerechnet auf 20 Personen war unser FT12 hoffnungslos überfüllt, ich habe das Curry einfach ohne Paprika zubereitet. Auch mit bestem Willen und viel Geschick hätten die nicht mehr mit hinein gepasst. Dabei fiel dann auf, dass das Rezept sehr großzügig berechnet ist, und auch ohne die Paprika ausreichend gewesen ist. Der beste Mann von allen hatte dazu im kleineren FT6 mehrere Brote gebacken, die hervorragend dazu gepasst haben. Rezept dazu folgt noch.

Dieses Rezept habe ich gefunden in der Facebook Gruppe
„Dutch oven Junkies“. Dort gibt es eine Vielzahl Rezepte, und auch Hilfe und Unterstützung bei Fragen. Es lohnt sich, dort reinzuschauen.

Mich interessiert u.a. die Möglichkeit, darin zu backen. Auf der selben Seite gab es ein Rezept für Hefeschnecken aus dem „Dopf“, wie er auch genannt wird. Das werde ich doch in Kürze mal in Angriff nehmen….. Ich bin gern draussen.

Bis dahin, viel Spaß im Garten sagt

Eure Veggie

Gürteltasche

Eine Urlaubsgürteltasche für mich – natürlich bunt!

Bald ist Urlaub! Ich bringe den für mich unaussprechlichen Mut auf und steige in ein Flugzeug! Is nix mit zu Fuß und Eulen nach Athen tragen und so…. Die können fliegen, also werde ich das auch einmal ausprobieren.

Damit ich bequem durch Athen bummeln kann, und dort nicht unentwegt auf meine Tasche aufpassen muss, habe ich entschieden, dass ich eine Gürteltasche brauche. Wie die Veggie so ist, findet sie nix was ihr gefällt, und muss es halt selber herstellen.
Grundlage war der Miniorganizer von der Taschenspieler II CD von Farbenmix.
Genutzt habe ich einen Buntstift- Jersey und Korkstoff. Beide gekauft bei Altex Stoffe in Gronau. Restliche Materialien waren auch von dort, oder aus meinem Fundus. (Das sind die Sachen, die ich aus defekten anderen Sachen heraustrenne. Reißverschlüsse sind teuer, und müssen nicht in den Müll, nur weil das drumherum kaputt ist)
Auf den Jersey habe ich Vlies zur Verstärkung aufgebügelt.
Zusammengenäht habe ich alles wieder mit meiner Marilyn und der Muna.

Nach dem Zuschneiden und Reißverschluss einnähen brauchten die Vorder- und Rückseite „nur“ noch in den Seitenstreifen eingenäht werden. Das war eine ordentliche Fummelei, und ein Teil habe ich auch prompt erst einmal falsch herum eingesetzt. Macht nix, der Näherin bester Freund ist halt mitunter der Auftrenner.

Im Unterschied zum Original habe ich diese Tasche hinten mit zwei Gurtband- Laschen versehen. Dafür habe ich den Kork der Rückseite komplett mit Jeans Stoff belegt. Sieht man hinterher nicht, aber er ist belastbarer als der Kork. Durch die Laschen passt entweder ein Gurtband mit Schnalle oder der eigene Hosengürtel.
Nun kann ich entspannt einkaufen gehen, ohne den nötigen Rundumblick für Langfinger.

Mitten in der Produktion kam die Post mit den bestellten Logos. Nun überlege ich, ob ich noch eins vorn auf die Tasche aufbringe. Obwohl ja innen schon mein altes eingenäht ist.
Schreibt gern in die Kommentare, ob das Logo noch drauf soll oder nicht.

In der kommenden Woche habe ich Urlaub, da kommt dann wieder mehr übers kochen. Ich muss ja noch Baiser machen. Und Macarons. Und Waffeln. Und Lebervurst. Und Nougattorte, und und und…..
Bis dahin gutes gelingen bei Euren Projekten sagt Eure

Veggie