Österreich! Bärlauch Pesto „Silvia“

Bärlauchzeit!

Aktuell ist noch Bärlauchzeit. Schon fortgeschritten, aber ich ernte immer noch.
Im vergangenen Jahr erreichte mich ein Paket mit mehreren Gläsern Bärlauch Pesto von meiner guten Freundin Silvia aus Österreich. Unaussprechlich lecker! Ich hatte schon fast das Gefühl, dass der Bärlauch in Österreich Geschmacksintensiver ist, und habe Silvi direkt um das Rezept angebettelt.


Das Rezept

Das Rezept hat sie mir direkt zur Verfügung gestellt, zusammen mit ein paar Bildern. Ich habe das alles sogleich in meine Rezeptsammlung eingegeben, und möchte Euch das hier vorstellen:


Rezept – Download:

Rezept Bärlauch Pesto „Silvia“ als PDF findet Ihr hier:


Das Pesto werde ich vor Ende der Bärlauchzeit auch noch schnell herstellen, damit ich wieder das ganze Jahr leckere Nudeln mit Pesto geniessen kann!

Bärlauch Pesto „Silvia“

Liebe Silvia, magst Du mir noch Info zur Haltbarkeit geben? Dann ergänze ich das hier!


Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Euch Eure

Veggie

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Österreich ! Silvia !

Freunde!

Freunde sind wichtig. Sie geben einem Halt,
haben immer ein offenes Ohr bei Problemen, und sind immer für einen da.
Freunde kommen wie selbstverständlich zu Hilfe, wenn man diese braucht.
Freunde holen einen in die Realität zurück, wenn dieses nötig ist.

„Friends forever,
and never apart,
maybe in distance,
but never at heart“

Seit 2015 besteht eine enge Freundschaft auf weite Distanz zu der lieben Silvia in Österreich. Über das Internet gefunden, „auf Verdacht besucht“. Diese Woche in Weyer Markt und Umgebung war eine der schönsten Zeiten in meinem Leben. Inzwischen war Silvia auch schon bei uns, und ich plane es fest ein, in möglichst naher Zukunft wieder in Österreich schöne Zeit zu verbringen.

Silvia 2015, Weyer Markt, Österreich

Fast täglich gehen meine Gedanken nach Süden über die Landesgrenze.
Oft passiert es, dass einer von uns beiden an den anderen denkt, und gerade dann kommt eine Nachricht. Manchmal fast unheimlich……


Viele Gemeinsamkeiten:

Wie auch ich, liebt Silvia die Natur, isst keine Tiere, und hat Haustiere, für die sie alles tun würde.
Beide werkeln wir gern in der Küche, machen Obst und Gemüse ein, stellen Liköre, Pestos und vieles anderes her. Ich bin gern an der Nähmaschine, Silvi macht astreine Seifen ohne nutzlose Zusatzstoffe.

Genau das hat mich auf die Idee gebracht, diese Deutsch – Österreichische Freundschaft hier öfter mal zum Thema zu machen, denn die Rezepte und Produkte „aus den Bergen“ finden hier bestimmt auch Interesse.

In Zukunft wird es also immer mal wieder etwas unter der Überschrift „Österreich“ hier zu lesen geben!

Bis dahin, bleibt gesund! sagt Eure

Veggie

Da war die Welt noch so richtig in Ordnung!
Veggie in den Bergen – unvergessen!

Bei Fragen, Wünschen, Anregungen, schreibt mir jederzeit gern über das Kontaktformular oder in die Kommentare!
Auch Fragen über/zu Österreich und Rezeptwünsche von dort! Da wird mir Silvi beim antworten tatkräftig helfen.

Alles Käse!

Veggie lernt Käse machen

Es ist schon ein bissl her, da hat die Veggie an einem Seminar teilgenommen und die Herstellung von „Käse“ aus Cashewkernen gelernt.

Die liebe Nicole von Enährgie vermittelt an einem schönen Abend in einer kleinen Gruppe alle wichtigen Infos, die man benötigt, um leckeren Cashewkäse herzustellen.

Das Käseseminar

An diesem Abend stellt man selber den Käse her, und kann ihn dann auch in der gewünschten Geschmacksrichtung abschmecken.
Die einzelnen Schritte der Herstellung werden erläutert, die Reife im Kühlschrank wird gezeigt. Mit Hilfe von nur wenigen Zutaten, und ganz ohne Hilfsstoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffen oder Stabilisatoren entsteht ein Frischkäse, Camembert oder Blauschimmelkäse, der für meinenGeschmack sogar die klassischen Produkte mit Milchprodukten übertrifft. Zudem haben sie ja auch nicht die negativen Eigenschaften, da sie frei von Laktose und Milcheiweiss sind.

Nicht nur Käse!

Doch es gibt bei der lieben Nicole nicht nur Käse- Seminare. Auf ihrer Seite Enährgie gibt es noch vielfältige andere Themen, und sie hat ein sehr gutes Buch „be one with veggie – be one with you“ geschrieben.
Sie selber beschreibt den Inhalt so:

„Dass etwas, was die längste Zeit meines Lebens unerreichbar schien, in der Umsetzung dann doch so einfach war, hätte ich mir nie träumen lassen.
Mein Buch „be one with veggie, be one with you“ umfasst einen kurzen Informationsteil rund um die pflanzliche Lebensweise und zeigt mit 100 leckeren, gesunden und schnellen Rezepten, wie einfach und bereichernd die vegane Küche für dein Leben sein kann.
Zusätzlich beschreibt es meinen persönlichen Weg aus der psychischen und physischen Abhängigkeit vom Essen.“

Ich bin nun fleissig damit beschäftigt, Frischkäse in vielen Varianten und Camembert herzustellen – und zu geniessen.

Davon werde ich im Einzelnen noch berichten, aber bereits jetzt kann ich sagen, das Seminar bei Nicole hat sich sehr gelohnt! Es hat viel Spass gemacht, und die selbst hergestellten Käsealternativen (ich habe immer noch ein Problem mit dem Begriff „Alternativen“. Ich mache keine Alternativen für etwas. Ich mache leckeres und gesundes Essen) übertreffen geschmacklich, gesundheitlich und in ihrer Auswirkung auf die Umwelt die Produkte aus tierlicher Milch um Längen.

Wie immer, Fragen und Anregungen gern in die Kommentare, oder schreibt mir über das Kontaktformular.

Bis neulich! sagt Eure

Veggie


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Vegane „Leberwurst“

Heute sieht es so aus, schmeckt so, kommt aber komplett ohne Tierleid aus!

Früher hiess es Leberwurst. Vegane „Leberwurst“ aus Kidneybohnen und Tofu.
Früher mochte Veggie Leberwurst. Gerne. Sehr gerne!
Bis sie herausgefunden hat, was nach Kräften verheimlicht wird.
Unsägliches Tierleid, Wasserverschwendung und Umweltzerstörung.
Aber der Geschmack, der war schon ok. Den vermisst sie seitdem.
Zeit, das zu tun, was Omnivore gern als „Nachbauen“ bezeichnen.

Im www gibt es an jeder Ecke und Kreuzung ausreichend Rezepte, die von den Zutaten mitunter sehr unterschiedlich sind. Da schon gute Erfahrungen mit Bohnen vorhanden sind, um Grillpatties herzustellen, wurde eines dieser Rezepte bevorzugt.

Die abgebildeten Zutaten sind dreifache Rezeptmenge!

Das Rezept als PDF findet Ihr hier:

Majoran – das Schlüsselgewürz. Auch schon in der Variante der Omnivoren, die einen Bruchteil Leber enthält, und ansonsten nur fein durchgelassene Schlachtabfälle. Der Geschmack von „Leberwurst“ kommt von Majoran! Also auch bei meiner „Lebervurst“. Aktuell nehme ich mehr Majoran als im Rezept, da arbeite ich noch an der richtigen Menge. Die Zutaten können auch gut püriert werden, dann ist es wie „feine Leberwurst“, ich mochte allerdings schon immer lieber die Grobe.

Ich muss gestehen, bisher habe ich Bohnen aus der Dose genommen, als nächstes nehme ich trockene Bohnen, die ich selber koche. Wie da der Energieaufwand ist, kann ich nicht abschliessend beurteilen, aber wenigstens habe ich dann keine Dosen mehr im Müll.
Die Einkochzeit würde ich auf keinen Fall verkürzen, wegen der enthaltenen Zwiebeln.
(Die 45 Minuten im Grundrezept sind mir schon zu wenig)
Die lassen das Ganze sonst doch gern mal verderben. Aus diesem Grund deklariere ich diese Gläser auch als „begrenzt haltbar“. Das heisst, sie halten dann durchaus ein paar Monate, aber ich würde sie nicht über ein Jahr eingekocht stehen lassen, wie etwas eingekochtes Gemüse.

Ich habe ausgerechnet, dass, allein der Preis der Zutaten berechnet, 100g der Masse aufgerundet 0,50€ kosten. Diese Berechnung ist ohne Strom, Wasser, Arbeitszeit und Gläser. Dafür weiss ich aber, was drin ist, und was nicht. Das ist den Preis und die Mühe wert.

In der Familie ist dies ein beliebter Brotbelag. Ich selber mache mich nun über die nächste Sache her – Frisch“käse“ und Camembert.

Wer Veggie kennt, weiss, das sind noch längst nicht alle Ideen und Projekte. Man darf gespannt bleiben!
Bis bald, sagt Eure

Veggie

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Venuscho?

Venuscho!
VEgane NUss SCHOkocreme

Wenige Zutaten, keine Zusatzstoffe.

Veggie hat lange gesucht. Es gibt am Markt eine Vielzahl an veganen „Nu****a“, also Nussnougat- oder Schokocremes. Viele davon enthalten leider Palmöl, sind hoffnungslos überteuert, oder schmecken mir nicht. Eine dieser drei Sachen trifft immer zu.
Schon vor einiger Zeit bin ich auf YouTube über ein Rezept gestolpert, welches mir auf Anhieb gefallen hat. Zu finden ist es auf dem Kanal von Chris Hilton.

Dieses Rezept ist wirklich sehr einfach, und extrem lecker! Es erfordert lediglich einen guten Blender, damit die Nüsse sehr fein gemahlen werden. Je feiner, desto cremiger wird das Ergebnis. Ich nutze dafür meinen guten alten Omniblend.


Hier findet Ihr das Rezept als PDF:


Die Nüsse werden gut gemahlen, und alle Zutaten bis auf den Kakao werden kräftig eingerührt. Dieser Mix wird dann im Topf aufgekocht. Dabei bitte unbedingt rühren, das Nussmehl sinkt gern zu Boden und brennt dort gründlich an. Nach dem Aufkochen den Kakao einrühren. Dies ist der Moment, in dem die Masse fester wird, vorher ist sie ziemlich flüssig. Noch einmal gut aufrühren und in Gläser füllen. Dort wird die Masse beim Erkalten dann noch fester. Die Gläser stehen beim Befüllen auf einem nassfeuchten Lappen, dann platzen sie nicht durch des heisse Venuscho.

Wie auch bei Marmelade gilt:
DIE GLÄSER WERDEN NICHT AUF DEN KOPF GESTELLT ZUM ABKÜHLEN!
Ich weiss, das hat Oma / Mama / die Nachbarin / Tante X immer schon so gemacht. Ihr werdet von mir aber diese Empfehlung niemals erhalten.
Weil ganz einfach:
A die Säure in Marmelade Stoffe aus dem Kunststoff des Innendeckels lösen kann
B es bei dem Glas Platzer geben kann, und herumfliegende Scherben nicht lustig sind
C der Inhalt dann am Deckel klebt, und dies spätestens beim Öffnen und Benutzen eine große Schweinerei ist.


Dieses Rezept hat sich bei uns schon etliche Male bewährt.
Als nächstes werde ich versuchen, etwas Wasser einzusparen, und statt dessen Kokosmus zu verwenden.
Oder Haselnusskrokant einrühren, oder Mandelblättchen.
Auch lohnt es sich, mit den Nussanteilen zu experimentieren.
Versucht es auch mal, und lasst mich an Euren Erfahrungen teilhaben. Gerne hier in den Kommentaren!

Viel Spass beim Ausprobieren sagt Eure

Veggie

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Ein neues Fahrrad in Veggies Welt!

Veggie hat ein neues Fahrrad, sucht einen gescheiten Fahrradcomputer, hat Decathlon leergekauft und ist jetzt bei Strava.
Es war nicht die Waage, die gelogen hat – ich hab mich gründlich selbst belogen!

Meine Güte! Nun hab ich lange genug behauptet, die Waage würde lügen! Ein einfacher Blick auf aktuelle Bilder verrät, Veggie ist wohl eher Fetti.
Zusätzlich zum Umstellen der Ernährung möchte ich mich mehr bewegen. Also lasse ich das Auto stehen, und fahre Rad. Mit meiner alten Tiefeinsteiger- 7-Gang- Nabenschaltung- Möhre ist das aber nicht so allzu spaßig. Ich war mit Kollegen auf Radtour von Hameln über Rinteln nach Oeynhausen. Nun ja, in Rinteln bin ich in den Zug gestiegen und heim gefahren. Nach 30 von ca. 60 km. Mit fehlender Kondition und schlechtem Material habe ich aber allein dafür einen Orden verdient.

Was ist also die Lösung des Problems? Ein neues Fahrrad muss her!

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Veggies best

Voilá! Mein neuer Begleiter, ein Conway TS 500
28″ 30 Gang, Scheibenbremsen vorn und hinten
TRAPEZ (früher hiess soetwas noch „Damenmodell“)

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Um ordentlich unterwegs sein zu können, habe ich es noch mit Satteltaschen und einer Lenkertasche ausgestattet, die Satteltaschen mit Diebstahlsicherung nachgerüstet.
Zur Eröffnung des Decathlon im Werrepark habe ich diesen auch gleich noch geplündert. Regenjacke, Hose, Handschuhe, Flaschenhalter mit Flasche.
Passt! Veggie kann sich auf den Weg machen!

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Warte mal, da war doch noch was?

Hundi!
Klar, der Anhänger für Hundilein muss ja auch wieder ans Rad!
Gesagt, getan. Oder auch nicht. Statt einer Mutter schaute mich an der Nabe ein Schnellspanner an. Wie zum T***** bekomme ich da die Kupplung für den Anhänger dran? Zum Glück habe ich richtig gründlich gute Arbeitskollegen, die sich damit auskennen. Die haben mir das erklärt, und im Nachhinen ist es auch ganz einfach gewesen. Man muss es nur erst mal wissen.

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Ich möchte gerne meinen eigenen Fortschritt verfolgen können. Dafür habe ich mich bei STRAVA angemeldet. (Für Interessierte: dort unter meinem richtigen Namen Claudia Krol). Was jetzt noch fehlt, ist ein ordentlicher Fahrradcomputer, der auch mit Strava zu verbinden ist, und den ich auch mal für Wanderungen nutzen kann. Bisher hänge ich beim Garmin EDGE 1030, bin aber noch weiter am suchen. Wenn Ihr da etwas wisst, gern in die Kommentare oder über das Kontaktformular! Meine Fahrten über Strava sind auch in der Sidebar von Veggies Welt verlinkt, dort allerdings meine Fahrten für den Club „Vexit – der vegane Stammtisch Bad Oeynhausen“.

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Meine erste grössere Herausforderung war die Fahrt zu meinem Lieblingscafé
Café Herzstück
in der Klosterstrasse 28 in Bad Oeynhausen. Wie gesagt, Veggie mit Übergewicht und mieser Kondition, fährt die 2,2km durch den Sielpark, vorbei am Parkhaus Sültebusch mit ordentlich Steigung drin. Klingt einfach, war es aber nicht!
In meinem Wahn habe ich den Hund mitgenommen, insgesamt 35kg hinten mit dran! Am Sültebusch musste ich dann auch kurzfristig absteigen. Ich hatte dass Gefühl, dass der Hund ausgestiegen war, und am Anhänger zieht!


Das wird noch ein hartes Stück Arbeit, möchte ich doch im kommenden Jahr noch mehr fahren, und der Hund soll ja mit dabei sein können! Im Hinterkopf arbeite ich schon an einer Urlaubsfahrt nach Purmerend, nördlich von Amsterdam, zu meiner Halbschwester.
Wie-was, Halbschwester? Ja, DAS ist noch eine ganz andere Geschichte, die das Leben schrieb….. Und es ist eine schöne Geschichte!

Bis bald, sagt Eure

Veggie

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Probenähen Softshell- Jacke „Aimee“

Veggie hat sich eine Wetterjacke genäht!
Die „Aimee“ von MiouMiou

Softshell- Jacke „Aimee“ XL

Ich durfte wieder einmal teilnehmen an einem Probenähen der lieben Mechthild von MiouMiou. Dieses Mal war es die Softshell- Jacke „Aimee“ in XL. Genäht habe ich sie in Gr. 46, aus einem zu mir passenden wirren bunten Softshell.

Material

Den Stoff und die Paspel habe ich gekauft bei Stick & Style, der Reissverschluss ist von Glückpunkt.
Zum Einsatz kamen die W6 N8000, meine „Marilyn“,
und die W6 N656D, meine Overlock „Felix“.
Das Garn war wie immer Amann Isacord 40. Auch in der linken Nadel der Overlock, in den restlichen drei lief No-Name Overlockgarn.
Ansonsten braucht es nur das normale Näh- Zubehör.

Herstellung

Der Stoff war tatsächlich so wie im Shop abgebildet. Manchmal gibt es ja leider Differenzen in der Abbildung.
Ich habe das Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt und dann die einzelnen Schnitteile ausgeschnitten.
Ich liebe diesen Arbeitsschritt jedes Mal wieder. Nicht.
In meinem Restefundus habe ich noch etwas grünen Jersey von dem zuvor genähten Shirt gefunden, und damit die Einsätze der Taschen genäht. Um sie zu verstärken, habe ich sie zuvor auf Softshell aufgenäht, das verleiht der Tasche mehr Stabilität. Zwischen den Einzelteilen von Vorder- und Rückenteil kam passend zum Softshell noch glitzernde Paspel, um das Veggie Klischee aufrecht zu erhalten. Gibt es immer noch Menschen, die „Normal“ von mir erwarten? Die Teile werden einfach zusammengesetzt, die Kapuze und der Reissverschluss eingenäht. Dabei war das Wonder Tape wieder sehr hilfreich. Ärmel- und unteren Saum nähen. Alles kein Hexenwerk, in der Anleitung bekommt man jede Menge Hilfestellung.

Dieser Beitrag ist keine Werbung. Die Namen der Hersteller nenne ich nur, weil diese für dieses Projekt genutzt wurden, und genannt werden müssen. Ich kaufe Stoffe und Zubehör bei vielen verschiedenen Shops und Läden, ich bevorzuge keinen speziellen und werde nicht für Produktnennung finanziell begünstigt.

Abweichend von der Anleitung wurden unten in den Ärmeln Bündchen eingesetzt, um dort den Wind abzuweisen, oben am Reissverschluss ist ein Kinnschutz angenäht, damit keine Haut im Reissverschluss eingeklemmt werden kann. Nach einem Test draussen habe ich dann noch eine Blende auf dem kompletten Reissverschluss aufgesetzt, damit wirklich kein Wind mehr in die Jacke kommt.
Im übrigen ist die Jacke mehr ein Mantel, im Schnittmuster ist aber auch eine Jackenvariante enthalten, ebenso wie eine andere Kapuzenform, und man kann auch ohne Taschen nähen.

Ergebnis

Das Schnittmuster und die Anleitung haben mir sehr gut gefallen, die Masstabelle ist korrekt, die Jacke passt exakt wie ausgemessen. Die einzelnen Anleitungsschritte waren sehr verständlich, und auch Anfänger, die schon den einen oder anderen Kilometer Garn verbraucht haben, sprich: sich an Softshell herantrauen möchten, finden in der Aimee ein sehr schönes Projekt!


Wenn ihr sie auch nähen möchtet, dann gibt es von mir eine ausdrückliche Empfehlung! Habt ihr Fragen, könnt ihr mir in den Kommentaren schreiben, oder über das Kontaktformular.

Einen schönen Herbstanfang – vielleicht ja mit eigener Aimee – wünscht Euch

Eure Veggie

Kontakt:

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Aronia Beeren

Veggie hat den Aronia Strauch leer gepflückt, und weil es zu viele Beeren für den direkten Verbrauch waren, wurden sie kurzerhand eingekocht.

Ernte

Eine unserer neueren Errungenschaften war ein Aronia- Strauch. Er ist erst Hüfthoch, aber bereits in diesem Jahr hat er sein Bestes getan, und ich konnte von der übersichtichen Anzahl an Zweigen doch eine beachtliche Menge Beeren ernten. Im Gegensatz zu den anderen Obstbäumen steht dieser Strauch direkt vorn an der Straße, ich denke diese sauren Dinger wird sich niemand so direkt von der Hand in den Mund pflücken. Und wenn doch, dann garantiert nur EINE!


Warum Aronia?

Ja, wieso eigentlich stellt man sich dann so saures Obst in den Garten?
Ganz einfach: Abwechslung und Vitamine.
Kombiniert mit Aronia bekommt z.B. Apfelsaft, eine Cremetorte, Apfelkuchen oder oder oder eine ganz neue, frische Note.
Und Aronia Beeren enthalten obszön viele Vitamine und Mineralstoffe.
Relevant sind hier besonders

  • Eisen
  • Folsäure
  • Jod
  • Magnesium
  • Vitamin C

Die genaue Menge der Inhaltsstoffe können in einschlägiger Literatur und im www. nachgeschlagen werden.


Einkochen

Wie nun bekomme ich die Beeren haltbar? Ich habe nicht endlos viel Platz im Gefrierschrank, und auf längere Zeit gesehen hat das Dingen ja auch immensen Stromverbrauch.
Also ist es die bessere Variante, die Beeren schön althergebracht einzukochen. Da verbrauche ich auch erst Strom, danach allerdings stehen die Gläser im Keller und verbrauchen nur ein bissl Platz.

Die Beeren wurden also gewaschen, verlesen und in Gläser gefüllt. Die Gläser habe ich vorher abgewaschen, und bei 100°C 10 Minuten im Backofen sterilisiert. Die Gummiringe werden in Essigwasser ausgekocht.
Abschliessend werden die Gläser aufgefüllt mit gekochtem Zuckerwasser, wobei 100g Zucker auf 1 Liter Wasser genutzt werden. Verschliessen, und 45 Minuten einkochen bei 100°C.
Normal koche ich im Einkochautomaten ein, aber weil es von dem kleinen Busch nur 4 Gläser ergeben hat, habe ich dieses Mal den Kochtopf gewählt. Man muss dann eben in der Nähe bleiben, und die Zeit nehmen, ab dem Zeitpunkt an dem das Wasser beginnt zu kochen.

Nach dem Einkochen die Gläser aus dem Wasser nehmen und ohne Zugluft abkühlen lassen. Dass sie in Handtücher gewickelt speziell langsam abkühlen müssen, ist ein Irrglaube aus Anno Schnee und schlicht nicht zutreffend. Klammern abnehmen und kontrollieren, ob die Gläser dicht verschlossen sind. Das klappt auch mit einer schnellen Sichtprobe. Neigen sich die Laschen der Gummiringe nach unten, ist das Glas dicht.
Die Beeren sind jetzt mindestens ein Jahr haltbar. Erfahrungsgemäß sind sie wesentlich länger haltbar, das möchte ich aber nicht an einen bestimmten Zeitpunkt festgelegt veröffentlichen.


Verwendung

Die Aronia kann verwendet werden für Saft, diesen auch in Wein, in Likören und Glühwein, in Kuchen, Saucen, Muffins, Cremes, Konfitüre in Mischung mit anderen Früchten, Tee aus getrockneten Beeren, kandierte und Schokolierte Früchte, und noch etliches mehr.
Saft mit Zucker zu Sirup eingekocht schmeckt gut in Prosecco oder Sekt, und ist eine prima Zusatzstofffreie Möglichkeit, Speisen, Cremes, Glasuren etc. rot zu färben.


Bei all den vielen Anwendungsmöglichkeiten werde ich wohl unseren Strauch anfeuern müssen, schnell zu wachsen, damit ich im kommenden Jahr noch mehr Früchte ernten kann!
Und wer keinen Garten hat: Aronia Beeren kann man auch kaufen! Am besten natürlich von Biohof.

Also: ran an die Vitamine meint

Eure Veggie

Nachtrag: Ich weiss, auf den Fotos sieht man, dass die Beeren schon im August eingekocht wurden. Ich habe seitdem ein wenig damit gehadert, ob ich einen direkten Vitaminvergleich mit veröffentliche, mich aber dann doch dagegen entschieden, weil ich nicht für jede Quelle deren Richtigkeit gewährleisten kann.

Fragen und Anregungen gerne in die Kommentare, oder über das Kontaktformular!


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Hefeschnecken

Veggie hat leckere Hefeschnecken gebacken!

Beliebtes Gebäck bei uns zuhause – Hefeschnecken.
Heute lecker gefüllt mit Obst.
Es sind viele verschiedene Geschmacksrichtungen möglich, statt Obst auch mal Marzipan und Nüsse, Nougatcreme, und wenn man den Hefeteig nicht süss zubereitet, kann man es auch füllen wie Pizza!
Der Phantasie sind wieder Mal keine Grenzen gesetzt!

Für die Zubereitung braucht ihr folgendes :
– 500g Mehl
– 1 Päckchen Trockenhefe
(oder 1/2 Würfel frische Hefe aufgelöst in warmer
Flüssigkeit)
– 80g Zucker
– 1TL gemahlene Vanille
– 250ml Pflanzendrink
– 70g Margarine

Alle trockenen Zutaten vermischen.
Milch erwärmen und die Margarine darin schmelzen.
Zu einem geschmeidigen Teig verkneten, und an einem warmen Ort zugedeckt für ca. 45 Min aufgehen lassen.

Zutaten für die Füllung:

– 150g TK-Himbeeren
– 100g Puderzucker
– 35g Margarine
– 30g Marzipan
– 25g Mandelblättchen

Himbeeren in einem Topf erwärmen und den Puckerzucker unterrühren. Zu einer einheitlichen Masse pürieren.
(Sollte die Masse zu flüssig sein, kann sie mit Mehl angedickt werden) Margarine zerlassen und eine runde Backform damit ausstreichen. 1 EL flüssige Margarine für später beiseitestellen.
Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten und rechteckig ausrollen (ca. 55 mal 35cm). Teig mit der Füllung bestreichen. Marzipan mit den Fingern zerbröseln und darüber verteilen. Mandelblättchen über die Füllung streuen.
Teig von der Längsseite her aufrollen, in 12 Stücke schneiden, diese aufrecht in die gefettete Backform schichten und nochmals 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Ofen auf 190 Grad Ober-und Unterhitze erwärmen, die Schnecken 20 bis 25 Min backen. Nach 10 Minuten Backzeit mit zerlassener Margarine bestreichen.
Aus 50g Puderzucker und 2 EL Zitronensaft eine Glasur anrühren, auf den warmen Schnecken verteilen und mit Mandelblättchen garnieren.

Ein paar Bilder von der Herstellung:

Immer wieder lecker! Vegan, schnell und vielseitig.
Viel Spass beim Ausprobieren wünscht
Eure

Veggie

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Löwenzahnhonig

Löwenzahn, für auf´s Brot, in den Nachtisch, in den Kuchen, in Tee.
Lecker, vielfältig, frei von Zusatzstoffen!
Eigentlich wollte ich über etwas ganz anderes berichten, aber damit ein Nachmachen noch möglich ist, bevor der ganze Löwenzahn verblüht ist, kommt das heut erst an die Reihe.

Vorab: ja, ich weiß, dass es kein echter Honig ist. Es ist ein Sirup, oder eine Art Gelee. Damit aber jeder weiß, was es in etwa sein soll, nenne ich es im Titel Honig. Denn es hat die Konsistenz, und den Geschmack, nur eben ohne Bienen.

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Für diesen leckeren „Honig“ braucht es nur wenige Zutaten und ein bischen Zeit. Ich habe kein genaues Rezept, daher habe ich lediglich die für diesen Bericht gebrauchten Mengen notiert:

ca. 450g Löwenzahnköpfe
2,5 Liter Wasser
2,5 kg Zucker, ich verwende Rohrohrzucker.
Bei Verwendung von gebleichtem raffinierten Zucker wird der Sirup heller, über den Geschmack kann ich da allerdings nichts sagen.

Die gesammelten Blütenköpfe habe ich gründlich gewaschen, mit dem Wasser im Topf aufgekocht, und wieder abkühlen lasssen. Das Ganze dann über Nacht ziehen lassen. Am Tag darauf werden die Blüten erst durch ein Sieb und dann durch ein Küchentuch abgesiebt. Den Sud habe ich dann mit dem Zucker gekocht. Er muss dabei Flüssigkeit verlieren, dass er eindickt. Im heissen Zustand ist es erst noch flüssig, daher zwischendurch eine Gelierprobe machen. Dazu ein wenig auf einen kalten Porzellanteller geben. Wenn diese Masse abgekühlt bei Zimmertemperatur die gewünschte Konsistenz hat, kann es in Gläser abgefüllt werden.

Dieses Mal gibt es versuchsweise auch bewegte Bilder!

Löwenzahnblüten aufkochen

Die Gläser müssen sehr sauber sein! Ich sterilisiere sie
15 Minuten bei 110° im Backofen, nachdem ich sie mit Wasser ausgespült habe. Die Deckel ebenso mit in den Backofen legen.

Nachdem alles in die Gläser gefüllt ist, schließe ich zügig die Gläser mit den noch warmen Deckeln. Bitte Backofenhandschuhe anziehen! Der Sirup ist heiß!
Beim Abkühlen knacken die Deckel, dann sind sie durch das entstandene „Vakuum“ Luftdicht geschlossen, und halten sich etwa ein Jahr. Bis zur nächsten Löwenzahnblüte, falls genug Gläser produziert wurden. Bei den angegebenen Mengen habe ich zehn Gläser füllen können.

Weiter geht es im Mai gleich mit den schönen frischen hellgrünen Tannenspitzen. Gleiches Prinzip, und auch sehr lecker! Bericht folgt! Bis dahin viel Spass beim Löwenzahn pflücken sagt Eure

Veggie